Stech-Fichte 'Blue Totem' Picea pungens 'Blue Totem'
Artikelnummer: 118679Detaillierte Produktbeschreibung
Blaufichte 'Blue Totem' - die Sorte 'Blue Totem' entstand als Selektion mit säulenförmigem Wuchs und auffallend blauen Nadeln und wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ins Sortiment aufgenommen. Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie normalerweise eine Höhe von ca. 4–6 m und eine Breite von 1–1,5 m, im Alter von zehn Jahren ist sie etwa 2–2,5 m hoch und ca. 0,7–1 m breit. Die Krone ist schmal kegelförmig bis säulenförmig, die Äste sind kurz, steif und meist waagerecht angesetzt, wodurch eine dichte, kompakte Form entsteht, die auch für kleinere Gärten geeignet ist. Die Nadeln sind kräftig, stechend, ca. 2–3 cm lang, vierkantig und strahlenförmig um die Triebe angeordnet, auf beiden Seiten hell bis silbrig blau. Die Frühlingszuwachse sind heller, manchmal leicht cremig und kontrastieren einige Wochen lang mit dem älteren Nadelkleid, wodurch die Krone ein lebendiges Aussehen erhält. Ältere Exemplare können eine geringe Menge hängender Zapfen von etwa 6–10 cm Länge bilden, die den natürlichen Charakter der Sorte weiter unterstreichen. Sie eignet sich als schlanke Solitärpflanze im Rasen, als vertikaler Akzent in Heide- und Steingartenpflanzungen sowie als Kontrast zu Laubsträuchern und Gräsern, wo sie auch im Winter eine beständige Struktur bietet.
Blaufichte, auch Silberfichte genannt. Ein schöner Nadelbaum, der aus Nordamerika stammt, wo er an den Ufern von Gebirgsflüssen und auch an sumpfigen Orten wächst. Er gedeiht sowohl auf Schwarzerdeböden in der Steppenzone als auch auf Torf- und vernässten Böden. Die Nadeln sind länger, steif und stark stechend. Sie haben eine mattgrüne, graugrüne bis silbrig-weiße Farbe und weisen auf jeder Seite 3–6 Reihen von Spaltöffnungen auf. Die Zapfen sind weich, zylindrisch-länglich, in der Jugend meist grün, in der Reife hellbraun. Sie erreicht eine Höhe von 30 m, selten bis 50 m. Die Krone ist dicht verzweigt mit horizontalen, kegelförmigen Ästen. Er ist eine der beliebtesten, gärtnerisch genutzten Fichten, sowohl in Parks als auch in kleinen Gärten. Sie wird in vielen Kultivaren angebaut. Besonders Kultivare mit grauem oder blaugrauem Nadelwerk sind sehr dekorativ, besonders im jungen Alter, d.h. bis 20–30 Jahre. Er wächst auch verhältnismäßig gut in der verschmutzten Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken, wo andere Nadelbäume leiden. Dank ihres langsamen Wachstums eignet sie sich auch für kleine Gärten.
Anbau: Sie bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Ausfärbung der Frühlingszuwachse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 25.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten |
|---|---|
| EAN: | 2284900377273 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 600 und mehr |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün, Blau, Grau/Silber |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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