Spitzahorn 'Marit' Acer platanoides 'Marit'

Artikelnummer: 127255
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Ein laubabwerfender, zwergwüchsiger Kultivar des Milchahorns mit außerordentlich langsamem Wachstum und einem sehr schmalen, säulenförmigen Habitus. Er wächst nur wenige Zentimeter pro Jahr und erreicht nach 10 Jahren eine Höhe von etwa 150 cm. In der Spätphase erreicht er eine Höhe von circa 1,5–2 m und eine Breite von 0,5–0,8 m. Er bildet fast keine langen Seitenzweige aus und wirkt daher wie eine schlanke grüne Säule. Die Blätter sind kleiner als beim gewöhnlichen Milchahorn, dunkelgrün, glänzend, leicht runzelig und stehen dicht an kurzen Trieben. Im Herbst färben sie sich goldgelb. Ideal für kleine Gärten sowie für die Kübelhaltung.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Bergahorn 'Marit' – ein laubabwerfender Zierkultivar mit außerordentlich langsamem Wachstum und einem sehr schmalen, säulenförmigen Habitus. Der Kultivar 'Marit' gehört zu den Sammlerstücken unter den Zwergformen des Bergahorns. Er wird sehr oft als stark verdichteter Zwergbaum bezeichnet, der jährlich nur um wenige Zentimeter wächst und nach 10 Jahren eine Höhe von etwa 150 cm erreicht. Der Kultivar ist besonders beliebt aufgrund seines schmalen, säulenförmigen Wuchses, einer Höhe von etwa 1,5–2 m und einer Breite von ca. 0,5–0,8 m. Er bildet fast keine langen Seitenzweige aus und wirkt daher wie eine schlanke grüne Säule. Die Blätter sind gegenständig, kleiner als beim gewöhnlichen Bergahorn, 3- bis 5-lappig, glänzend, dunkelgrün, oft leicht runzelig und in dichten Büscheln an kurzen Trieben angeordnet. Bei Verletzung des Blattstiels tritt der für den Bergahorn typische Milchsaft aus. Von April bis Mai kann er kleine, gelbgrüne Blüten in Rispen tragen, die Bienen mit Pollen und Nektar versorgen. Die Früchte sind geflügelte Spaltfrüchte, die Ende des Sommers reifen. Im Herbst färben sich die Blätter in goldgelben Tönen. Der Kultivar eignet sich hervorragend als schmaler Solitär in kleinen Gärten, als Sammlerstück an der Terrasse, als Akzent in einem Kübel oder als vertikales Detail zwischen niedrigen Stauden.

Spitzahorn (Acer platanoides) ist ein hoher, laubabwerfender Baum, der eine Höhe von 25 bis 30 m erreicht. Seine volle Reife als Solitärbaum wird im Alter von 20-30 Jahren erreicht, in größeren Gruppen kann dies bis zu 30-40 Jahre dauern. Die Krone ist meist regelmäßig, rund und breit, was dem Baum ein imposantes und einheitliches Aussehen verleiht. Die Blätter haben eine charakteristisch eingeschnittene Form, was eines seiner markanten Merkmale ist. Auf der Oberseite sind sie frisch bis dunkelgrün und matt, während sie auf der Unterseite einen helleren Farbton haben, manchmal mit einem Hauch von Blaugrün. Die vielfältigen gelb-grünen Blüten sind in aufrechten, rispenförmigen Blütenständen angeordnet. Obwohl die Blütenfarbe nicht auffällig ist, zieht sie eine breite Palette von Bestäubern an, insbesondere Bienen. Der Spitzahorn blüht lange vor dem Austrieb der Blätter und setzt sich auch nach dem Laubaustrieb fort. Die Früchte sind Doppelflügelfrüchte, deren Flügel einen stumpfen Winkel bilden. Dieser Ahorn ist ein häufiges Element in Laubwäldern in ganz Tschechien und ist auch oft in Parks zu finden. Man findet ihn jedoch in ganz Europa. Er stammt aus Europa und ist ein gefragter Baum für schnelles Wachstum, dank seiner Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse und städtische Verschmutzung. Er wächst auf verschiedenen Bodentypen, bevorzugt feuchteren Boden, verträgt aber nach guter Etablierung auch vorübergehende Trockenperioden. In saurem Boden bietet er im Herbst vielfältigere Farben. Der Spitzahorn ist resistent gegen Schädlinge und Krankheiten, was ihn zu einem sehr widerstandsfähigen und anspruchslosen Baum macht. Er verträgt Fröste bis -40°C vollkommen.

Anbau: Der Spitzahorn ist ein anpassungsfähiger Baum, der für volle Sonne bis Halbschatten geeignet ist und einen lehmig-sandigen bis lehmigen, gut durchlässigen Boden mit einem pH-Wert von schwach sauer bis alkalisch bevorzugt. Es wird empfohlen, in den ersten Jahren nach der Pflanzung sowie in längeren Trockenperioden für eine regelmäßige Bewässerung zu sorgen; während der Vegetationsperiode kann er kurzzeitige Trockenheit tolerieren. In Tschechien wird er als Zier- und Schattenbaum für Stadt- und Landgärten kultiviert; die Pflanzung erfolgt üblicherweise im Frühjahr oder Herbst, solange der Boden nicht gefroren ist. Der Bergahorn ist frosthart und widerstandsfähig gegenüber den für Mitteleuropa typischen niedrigen Temperaturen; bei ausreichender Bewurzelung übersteht er zuverlässig Wintertemperaturen unter –20 °C. Die Pflege der Pflanze umfasst die regelmäßige Kontrolle der Bodenfeuchtigkeit sowie gelegentliche formgebende Rückschnitte in der winterlichen Ruhephase oder im frühen Vorfrühling, um einen gesunden Habitus zu erhalten und beschädigte Äste zu entfernen. Im städtischen Umfeld wird diese Art für ihre Toleranz gegenüber Luftverschmutzung und kompakten Bodenbedingungen geschätzt.

Autor: Nikol | Revision: 25.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Ahornbäume (Acer)
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Verpackung: Container
Plant Passport: A: Acer B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL

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