Sonnenröschen 'Golden Queen' Helianthemum x hybridum 'Golden Queen'
Artikelnummer: 38571 3027 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Sonnenröschen 'Golden Queen' - gehört zu den Sonnenröschen aus der Familie der Zistrosengewächse (Cistaceae). Es handelt sich um eine Gartenhybride, die von europäischen Arten abstammt, vor allem aus dem Umfeld von H. nummularium und H. apenninum, die in der Natur trockene, steinige Hänge und lückige Rasen besiedeln, oft auf Kalk. Die Sorte bildet einen niedrigen, an der Basis verholzenden Teppich mit niederliegenden Trieben, meist etwa 0,2 m hoch und 0,4–0,5 m breit. Die schmalen, ledrigen Blätter erinnern an Rosmarin, sind dunkelgrün und bleiben überwiegend über den Winter erhalten, sodass die Pflanzung auch außerhalb der Blütezeit strukturiert wirkt. Von Mai bis Juli öffnen sich an den Triebspitzen schalenförmige, fünfzählige Blüten von etwa 2–3 cm, leuchtend gelb mit kleinen orangefarbenen Malen zur Mitte hin. Die einzelnen Blüten sind kurzlebig, werden aber nacheinander gebildet, daher wirkt die Blüte durchgehend, und nach einem Rückschnitt im Sommer folgt oft ein zweiter, schwächerer Flor. Der Duft ist unauffällig, die Blüten liefern jedoch Pollen und Nektar für Bienen und andere Bestäuber. Gestalterisch bewährt sich die Pflanze in Steingärten, an Mauerkronen, in Kiesbeeten und als niedrige Einfassung, wo sie gut mit Thymian, Steinkraut, Fetthennen, Lavendel oder niedrigen Salbeiarten harmoniert.
Anbau: Unter mitteleuropäischen Bedingungen eignet sich am besten ein vollsonniger, warmer und luftiger Standort, denn im Halbschatten lässt der Blütenansatz nach und die Pflanzung verkahlt. Entscheidend ist ein durchlässiger Boden, ideal ist kiesige oder sandig-lehmige Erde mit Gesteinsanteil, die im Winter Wasser rasch abführt. Geeignet ist ein pH-Wert von etwa 6,5–8,0 und ein eher magerer bis mäßig nährstoffreicher Boden, eine Überdüngung mit Stickstoff führt zu weichem Wachstum. Gießen ist nach der Pflanzung wichtig, später kommt die gute Trockenheitsverträglichkeit zum Tragen, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in kälteren Lagen ist die Frühjahrspflanzung sicherer. Nach der Blüte werden die Triebe meist leicht eingekürzt, um Verzweigung und kompakte Form zu fördern, ein Schnitt ins alte Holz sollte nur vorsichtig erfolgen. In Gefäßen bewähren sich eine Drainageschicht und ein mineralisches Substrat, im Winter ist der Schutz vor dauerhafter Nässe wichtig. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen wird mit etwa -25 bis -29 °C angegeben, eine Schwachstelle ist die Kombination aus Frost und Nässe, daher helfen eine Kiesmulchschicht am Wurzelhals und auf schwereren Böden ein Regenschutz gegen Winterniederschläge. An Krankheiten kann in schweren Böden Wurzelfäule auftreten, ausnahmsweise auch Hallimasch an Standorten, an denen er vorkommt. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 30–40 cm, das entspricht etwa 6–9 Pflanzen pro m².
Autor: Nikol | Revision: 23.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch H) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Mai, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Helianthemum B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Helianthemum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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