Sonnenröschen 'Bronzeteppich' Helianthemum x hybr. 'Bronzeteppich'
Artikelnummer: 120504Produktdetailbeschreibung
Sonnenröschen 'Bronzeteppich' - gehört zu den Garten-Sonnenröschen, niedrigen, verholzenden Stauden, die von europäischen Arten aus dem Formenkreis von H. nummularium abstammen. Diese besiedeln in der Natur trockene, steinige und oft kalkhaltige Hänge sowie lückige Magerrasen. Aus kurzen, niederliegenden Trieben bildet die Sorte kompakte, bodennahe Polster von etwa 0,2 m Höhe und rund 0,35 m Breite mit fein filzigen Stängeln. Die schmalen, rosmarinähnlichen Blätter sind dunkelgrün, ledrig und überdauern meist auch den Winter, sodass der Bestand außerhalb der Blütezeit dekorativ bleibt. Von Ende Mai bis Juli öffnen sich an den Triebspitzen schalenförmige, etwa 2 cm große Blüten in Mandarinorange bis Bronze mit auffälliger roter Mitte und gelben Staubgefäßen. Der Hauptflor dauert rund 4 Wochen, in warmen Sommern können einzelne Blüten auch später erscheinen. Die Blüten duften kaum, liefern dafür aber Pollen und Nektar für Bienen und andere Bestäuber. In der Gartengestaltung bewährt sich die Pflanze in Steingärten, Trockenmauern, Fugen zwischen Steinen und an den Rändern von Kiesbeeten. Farblich harmoniert sie gut mit Thymian, Fetthennen, niedrigen Salbeiarten, Lavendel, Katzenminze und kleinen Nadelgehölzen, wo sie die warmen Töne des Gesteins betont und eine niedrige, klare Abgrenzung schafft.
Anbau: Für den Anbau in Deutschland eignet sich am besten ein vollsonniger, warmer und luftiger Standort, da im Halbschatten der Blütenansatz nachlässt und der Bestand verkahlt. Entscheidend ist die Durchlässigkeit des Bodens, ideal ist kiesiger oder sandig-lehmiger Boden mit Steinanteil, der im Winter das Wasser rasch ableitet. Geeignet ist ein pH-Wert von etwa 6,5–8,0 und ein eher magerer bis mäßig nährstoffreicher Boden, eine Überdüngung mit Stickstoff führt zu weichem Wuchs. Gießen ist nach der Pflanzung wichtig, später zeigt sich eine gute Trockenheitsverträglichkeit, anhaltende Nässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in kühleren Lagen ist der Frühjahrstermin sicherer. Nach der Blüte erfolgt üblicherweise ein leichter Rückschnitt der Triebe, um Verzweigung und kompakte Form zu fördern, ein Schnitt ins alte Holz sollte vorsichtig erfolgen. In Kübeln bewähren sich eine Drainageschicht und ein mineralisches Substrat, im Winter ist Schutz vor dauerhafter Nässe wichtig. Die Frosthärte gut eingewachsener Pflanzen wird mit etwa -25 bis -29 °C angegeben. Schwachpunkt ist meist die Kombination aus Frost und Nässe, daher helfen Kiesmulch am Wurzelhals und auf schwereren Böden ein Schutzdach gegen Winterregen. An Krankheiten kann in schweren Böden Wurzelfäule auftreten, an Standorten mit entsprechendem Befall ausnahmsweise auch Hallimasch. Empfohlen werden Pflanzabstände von 30–40 cm, was etwa 6–9 Pflanzen pro m² entspricht.
Autor: Nikol | Revision: 23.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch H) |
|---|---|
| EAN: | 2284900386770 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Orange |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Helianthemum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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