Sonnenbraut x hybr. 'Kanaria' Helenium x Hybrid 'Canaria'
Artikelnummer: 3016Detaillierte Produktbeschreibung
Sonnenbraut x hybr. 'Kanaria' - die Sorte 'Kanaria' gehört zu den traditionellen gelb blühenden Sonnenbräuten, sie entstand in der Züchtung von Karl Foerster im 20. Jahrhundert und wird in europäischen Gärten als spätsommerliche Füllung für höhere Beetbereiche eingesetzt. Die Pflanze ist laubabwerfend und bildet einen aufrechten, horstbildenden Habitus mit festen, ausgeprägt verzweigten Stängeln, die geflügelte Ränder aufweisen können. Die Blätter sind lanzettlich, mittelgrün und dicht angeordnet, sodass der Horst auch außerhalb der Blütezeit voll erscheint. Zur Blütezeit erreicht sie etwa 1,2–1,5 m, die Breite des Horstes beträgt 0,6–0,8 m und die volle Größe wird normalerweise innerhalb von 2–5 Jahren erreicht. Von Juli bis September erscheinen Blütenkörbchen mit einem Durchmesser von etwa 4–6 cm, oft mit auffallend kugelförmigen Knospen. Nach dem Aufblühen tragen sie kanariengelben Zungenblüten und eine sattgelbe Scheibe aus Röhrenblüten, die mit der Reifung einen wärmeren bis rötlicheren Ton annehmen kann. Der Duft ist nicht ausgeprägt. Die Blüten liefern Pollen und Nektar für Bestäuber und werden dank der festen Stiele auch als Schnittblumen verwendet, der Bestand ist auch ohne Stützen stabil. In der Komposition bewährt sie sich mit Ziergräsern, Sonnenhut, Astern und Salbei, wo sie in der zweiten Sommerhälfte das Beet aufhellt.
Anbau: Für den Anbau in der Tschechischen Republik bewährt sich volle Sonne, in wärmeren Gebieten auch lichter Halbschatten, sofern der Boden ausreichend feucht ist. Am besten wächst sie in nährstoffreicher, humoser und durchlässiger Erde mit konstanter Feuchtigkeit, ein geeigneter pH-Wert liegt bei etwa 6,0–7,5. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, nach der Pflanzung hilft Mulch, die Verdunstung zu reduzieren. Die Setzlinge der Herbst-Sonnenbraut wurzeln bei regelmäßiger Bewässerung nach der Pflanzung normalerweise schnell an und bilden im ersten Jahr einen festen Horst. Die Bewässerung sollte besonders von Juni bis August gleichmäßig erfolgen, bei langer Trockenheit können die Blüten schneller vertrocknen und die Pflanze wird lichter. Eine Kompostdüngung im Frühjahr reicht normalerweise aus, bei intensiven Pflanzungen ist eine leichte Dosis eines Volldüngers im April sinnvoll. Windige Standorte können eine Stütze erfordern, obwohl die Sorte oft festere Stängel hat. Nach der Blüte werden die verblühten Blütenstände entfernt, wodurch eine längere Knospenbildung gefördert wird. Die Horste werden etwa alle 3–4 Jahre im Frühjahr oder Anfang Herbst durch Teilung verjüngt. Die Frostbeständigkeit ausgereifter Horste liegt in normalem Gartenboden bei etwa -30 °C, im ersten Winter bewährt sich eine leichte Mulchabdeckung. Bei der Pflanzung ins Beet wird ein Abstand von 40–50 cm verwendet, was etwa 4–6 Pflanzen pro m² entspricht. Zu den häufigeren Problemen gehören Blattläuse an jungen Trieben und Mehltau bei trockenem Standort, Schnecken können austreibende Blätter beschädigen. Der Anbau im Kübel ist in einem größeren Topf mit Drainage möglich, mit regelmäßiger Bewässerung und winterlichem Schutz des Wurzelballens vor dem Durchfrieren.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 23.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch H) |
|---|---|
| EAN: | 2284900490415 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 140-160 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Helenium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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