Sonnenbraut 'Fuego' Helenium x hybridum 'Fuego'
Artikelnummer: 99389Produktdetailbeschreibung
Sonnenbraut 'Fuego' - eine prachtvolle Hybridsorte aus der Mariachi-Serie. Eingeführt wurde die Sorte vom Züchter Arie Blom im Rahmen des Programms AB Cultivars. Die Markteinführung geht auf das Jahr 2012 zurück, die Pflanze ist durch die Patente PP25977 und EU 40853 geschützt. Die Wildarten der Gattung Helenium stammen aus Nordamerika, wo sie auf feuchteren Wiesen und in offenen Pflanzengesellschaften wachsen. 'Fuego' bildet einen kompakten, horstigen Wuchs von etwa 50–70 cm Höhe und 40–60 cm Breite mit dunkelgrünen, lanzettlichen Blättern in dichter Belaubung. Von Juli bis September erscheinen Blütenkörbchen mit einem Durchmesser von etwa 3–5 cm, in einem warmen Herbst häufig bis in den Oktober. Die Zungenblüten vereinen goldgelbe und ziegelrote Töne, die Körbchenmitte ist dunkler und geht stellenweise in Weinrot und Gelbgrün über. Die Blüten sind nur teilweise windbestäubt, für Insekten stellen sie jedoch in der zweiten Sommerhälfte eine verlässliche Nektar- und Pollenquelle dar. Die festen Stiele eignen sich für den Schnitt, in Sträußen halten sie in der Regel etwa 7–10 Tage. In Pflanzungen wirkt die Sorte als warmer Akzent zwischen Ziergräsern, Sonnenhut, Astern und Fetthenne, gut ergänzt wird sie auch durch Salbei und Blauraute. Dornen bildet sie nicht. Im Vergleich zu klassischen hohen Sonnenbräuten wie H. autumnale 'Moerheim Beauty' wirkt die niedrigere Mariachi-Serie als stabilere Vordergrundbepflanzung und fügt sich besser in kleinere Pflanzungen und Stadtgärten ein.
Anbau: Unter mitteleuropäischen Bedingungen bewährt sich ein vollsonniger Standort, in wärmeren Lagen auch leichter Halbschatten, sofern der Boden ausreichend feucht ist. Am besten gedeiht die Pflanze in nährstoffreicher, humoser und durchlässiger Erde mit gleichmäßiger Feuchtigkeit, geeignet ist ein pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, nach der Pflanzung hilft eine Mulchschicht, die Verdunstung zu verringern. Jungpflanzen der Sonnenbraut wachsen bei regelmäßigem Gießen nach der Pflanzung in der Regel schnell an und bilden im ersten Jahr einen festen Horst. Gleichmäßig gegossen wird vor allem von Juni bis August, bei langer Trockenheit können die Blüten schneller vertrocknen und die Pflanze verkahlt. Eine Kompostgabe im Frühjahr reicht meist aus, bei intensiven Pflanzungen empfiehlt sich im April eine leichte Gabe Volldünger. An windigen Standorten kann eine Stütze nötig sein, auch wenn die Sorte festere Stiele besitzt. Nach der Blüte werden die verblühten Blütenstände entfernt, was die Bildung weiterer Knospen fördert. Die Horste werden etwa alle 3–4 Jahre im Frühjahr oder zu Beginn des Herbstes durch Teilung verjüngt. Die Frosthärte eingewachsener Horste liegt in normalem Gartenboden bei etwa -30 °C, im ersten Winter bewährt sich eine leichte Abdeckung mit Mulch. Im Beet wird ein Pflanzabstand von 40–50 cm gewählt, was etwa 4–6 Pflanzen pro m² entspricht. Zu den häufigeren Problemen gehören Blattläuse an jungen Trieben und Echter Mehltau bei ausgetrocknetem Standort, Schnecken können die austreibenden Blätter schädigen. Die Kultur im Gefäß ist in einem größeren Topf mit Drainage möglich, bei regelmäßigem Gießen und Winterschutz des Wurzelballens gegen Durchfrieren.
Autor: Nikol | Revision: 23.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch H) |
|---|---|
| EAN: | 2284900211416 |
| Höhe: | 60-80 |
| Blütenfarbe: | Rot, Bernstein |
| Blütezeit: | Juli, Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Helenium B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Helenium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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