Sonnenauge 'Sommersonne' Heliopsis helianthoides 'Sommersonne'
Artikelnummer: 3057 44043 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Sonnenauge 'Sommersonne' - zählt zu den bewährten Stauden mit „sonnenblumenartiger“ Ausstrahlung, die ihre Farbe den ganzen Sommer über halten. Die Gattung Heliopsis stammt aus dem Osten und der Mitte Nordamerikas, wo sie Prärien, Ränder lichter Wälder und offene Wiesen mit wechselnder Feuchtigkeit und Trockenheit besiedelt. Der Sortenname wird in der Praxis auch synonym als 'Summer Sun' geführt. Die Pflanze bildet einen kompakten, horstigen und nicht invasiven Wuchs, in der Regel 90–120 cm hoch und 50–80 cm breit. Die Stiele sind fest und benötigen nur ausnahmsweise eine Stütze. Die Blätter stehen gegenständig, sind eiförmig bis lanzettlich, grob gesägt, oft 8–15 cm lang und fühlen sich rau an. Von Juni oder Juli bis September, oft bis zu den ersten Frösten, öffnen sich an den Enden der verzweigten Stängel 5–8 cm große Blütenkörbe mit goldgelben Strahlenblüten und orangegelber Mitte. Die Blüten duften kaum, sind dafür gleichmäßig geformt und halten in der Vase meist mehrere Tage. Sie bieten Pollen und Nektar und werden daher gern von Bienen und Schmetterlingen besucht. In Pflanzungen harmoniert die Staude mit Sonnenhut, Fetthenne, Eisenkraut, Salbei, Indianernessel und Ziergräsern. Dank der festen Stiele bewährt sie sich auch in windigeren Gärten und wirkt als sommerliches „Licht“ im hinteren Beetbereich oder im Schnittblumengarten.
Anbau: Bevorzugt wird volle Sonne, in wärmeren Lagen auch lichter Halbschatten, geschützt, aber mit guter Luftzirkulation. Geeignet ist humoser bis sandig-lehmiger, gleichmäßig feuchter, aber durchlässiger Boden mit einem empfohlenen pH-Wert von etwa 6–7,5. In schweren, dauerhaft vernässten Böden steigt das Risiko von Wurzelfäule, bei extremer Trockenheit verkürzt sich die Blütezeit und die Blüten bleiben kleiner. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober mit einem Abstand von etwa 40–45 cm, was ungefähr 5–6 Pflanzen pro m² entspricht. Im Frühjahr werden die vorjährigen Stängel bodennah entfernt, im Sommer verlängert das laufende Ausputzen verblühter Blütenkörbe die Blütezeit. Die Düngung erfolgt mäßig, im Frühjahr eignen sich Kompost oder ein ausgewogener Dünger, zu viel Stickstoff führt zu mastigem Wuchs und erhöhter Gefahr des Umfallens. In voller Höhe erreicht die Staude in der Regel 70–90 cm, auf nährstoffreichen Böden kann sie höher werden, dann ist eine Stütze oder eine Gruppenpflanzung, in der sich die Pflanzen gegenseitig stützen, sinnvoll. Nach 3–5 Jahren werden die Horste im Frühjahr durch Teilung verjüngt, wodurch die Blühfreude erhalten bleibt. Die Frosthärte ausgereifter Horste liegt in Deutschland bei etwa -29 °C, junge Pflanzungen profitieren von einer leichten Mulchschicht und dem Schutz vor winterlicher Nässe. An Krankheiten können Echter Mehltau und Blattflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Blattläuse, meist bei Überdüngung und in zu trockenem Kleinklima.
Autor: Nikol | Revision: 26.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch H) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 100 und mehr |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Juli, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Heliopsis B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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