Sommerflieder 'Sophie' Buddleja davidii 'Sophie'
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Buddleja davidii 'Sophie'- ein eleganter und wachstumsmoderater Zierkultivar, der für seinen kompakten Habitus und eine sehr reiche Blütenproduktion in einem unverwechselbaren Farbton gezüchtet wurde. Dieser Kultivar treibt mit zarten, lanzettlichen, grau-grünen Blättern aus, die einen kontrastreichen Hintergrund für die schlanken, aufrechten und dichten Ähren aus kleinen, tiefvioletten Blüten mit weinrotem Einschlag bilden, die von Juli bis zum ersten Frost blühen. Im Alter bildet sie einen dichten, kompakten Strauch, der üblicherweise eine Höhe von 1,2 bis 1,5 Metern erreicht, was ihn zur idealen Wahl für kleine bis mittelgroße Gärten macht, in denen traditionelle, mächtige Sommerflieder zu dominant wirken würden. Das markanteste Merkmal dieses Kultivars ist seine Fähigkeit, eine ordentliche Form ohne Ausladen beizubehalten, sowie die intensive Blütenfärbung, die während der gesamten Vegetationsperiode sehr stabil bleibt. Dieser Kultivar wird sehr geschätzt für seine Rolle als Magnet für Schmetterlinge und andere Bestäuber; dank seiner geringeren Größe erfordert er nur minimale Pflege, wobei im Frühjahr ein Rückschnitt zur Förderung eines vitalen Neuaustriebs ausreicht. Die Triebe sind fest, gesund und dicht belaubt, was der Pflanze über die gesamte Saison hinweg ein kompaktes Erscheinungsbild verleiht. In der Gartenarchitektur findet dieser Kultivar Anwendung als auffälliger Farbakzent im Vordergrund von Staudenbeeten, als Teil von Wegbegrenzungen, als Element in Pflanzgefäßen auf Terrassen oder als Gruppenpflanzung, die eine niedrige, hoch blühende Kante bildet.
Buddleja davidii ist ein schlanker, aufrechter Strauch, der sich durch spärlich und unregelmäßig angeordnete Äste auszeichnet und Höhen von 50 bis 500 cm erreicht. Seine Triebe, bis zu zwei Meter lang, sind weißlich filzig und können bogenförmig oder leicht eckig sein. Die Blätter sind dunkelgrün, lanzettlich geformt, mit einer leicht grau filzigen Unterseite. Sein Blütenstand bildet aufrechte und endständige Rispen von 4–30 cm Länge, wobei seine duftenden Blüten in verschiedenen Rosatönen und Burgunderrot eine große Anzahl von Schmetterlingen anziehen. Gerade diese Eigenschaft brachte ihm einen seiner volkstümlichen Namen ein – Schmetterlingsstrauch. Ursprünglich aus China stammend, ist Buddleja davidii eine der widerstandsfähigsten und beliebtesten Buddleja-Arten. Sie wurde um 1887 entdeckt und hat sich nach und nach in fast ganz Europa verbreitet. Sie wächst vom Mittelmeer im Süden bis nach Nordnorwegen und von Westspanien bis nach Bulgarien im Osten. Diese Art wurde auch im südlichen Afrika, in Sambia, Simbabwe und Südafrika verzeichnet. In Nordamerika wächst sie an der Ost- und Westküste Kanadas und der Vereinigten Staaten, fast in ganz Mittelamerika und im Norden Südamerikas. Sie wächst in fast allen Staaten Australiens, in Neuseeland und auf Hawaii und hat sich in die dortige Natur integriert. Diese Pflanze ist tolerant gegenüber einem breiten Spektrum von Bedingungen und gedeiht in gemäßigten bis subtropischen Klimazonen. Die besten Bedingungen für ihr Wachstum bieten ein sonniger und warmer Standort mit ausreichend feuchtem und durchlässigem, kalkhaltigem Boden, wie zum Beispiel auf Bauschuttdeponien. Außerdem ist sie unempfindlich gegenüber verschmutzter Luft. Derzeit gehört Buddleja davidii zu den beliebtesten Gartenpflanzen und wird aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit häufig gepflanzt. Es wurden über neunzig Sorten mit unterschiedlichen Formen und Farben von Blüten oder Blättern gezüchtet.
Pflege: Bevorzugt warme, sonnige und luftige Standorte mit guter Drainage. Der Boden sollte durchlässig, lehmig-sandig bis lehmig sein, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. Lang anhaltende Staunässe beeinträchtigt die Vitalität und Winterhärte. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober. Junge Pflanzen profitieren im ersten Winter von einer Mulchschicht um den Wurzelhals und einem leichten Schutz gegen das Durchfrieren des Bodens. Unter den Bedingungen in Tschechien wird eine Frostbeständigkeit von etwa −20 °C angegeben, in einem geeigneten Mikroklima kurzzeitig auch bis −23 °C. Frühe Fröste im Frühjahr an austreibenden Trieben können Schäden verursachen, die jedoch nach einem Rückschnitt normalerweise gut nachwachsen. Jedes Frühjahr wird ein niedriger Rückschnitt auf 20–40 cm empfohlen, um ein starkes Wachstum und längere Blütenrispen in der jeweiligen Saison zu fördern. Während des Sommers ist das kontinuierliche Entfernen verblühter Blütenstände vorteilhaft. Die Bewässerung ist nach der Pflanzung regelmäßig. Nach dem Einwurzeln bewältigt die Pflanze trockenere Phasen – in heißen Sommern hilft eine leichte mineralische Mulchschicht. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, einmal im Frühjahr mit einem langsam löslichen Dünger für blühende Sträucher. Im Kübel gedeiht die Pflanze in einem Volumen von 40 l und mehr, mit Überwinterung an einem geschützten Ort am Haus. Von Krankheiten und Schädlingen treten stellenweise Blattläuse und Spinnmilben bei Trockenheit auf. Von Pilzkrankheiten Blattflecken und Absterben von Zweigen – Vorbeugung sind ein luftiger Standort, nicht durchnässter Boden und regelmäßiger Frühlingsschnitt.
Autor: Kamila | Revision: 03.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schmetterlingsflieder (Buddleja) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Buddleja B: CZ-4282 C: 25/FP/0125 D: PL |
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