Sommer-Enzian Gentiana septemfida
Artikelnummer: 40638 2910 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Sommer-Enzian - ausdauernde Art aus der Familie der Enziangewächse, natürlich verbreitet vom Kaukasus über die Türkei und Iran bis nach West- und Mittelasien. In der Natur wächst er an sonnigen Berghängen und auf steinigen Standorten mit guter Drainage, oft an etwas feuchteren Stellen ohne anhaltende Staunässe. Im Garten bildet er niederliegende bis aufsteigende Triebe von etwa 15–30 cm Länge und mit der Zeit kompakte Horste bis Teppiche, meist 10–20 cm hoch und etwa 30–40 cm breit. Die Blätter sind gegenständig, lanzettlich bis eiförmig, sattgrün und bedecken die Stängel dicht. Von Juli bis September erscheinen an den Triebspitzen endständige Büschel aus 6–8 Blüten. Die einzelnen Glocken sind etwa 4 cm lang, weit geöffnet, blau bis blauviolett, mit hellerem Schlund und feiner Aderung im Inneren. Geschätzt wird die Pflanze für ihren reinen Blauton zu einer Zeit, in der viele Steingartenpflanzen bereits verblüht sind. Dank des niedrigen Wuchses eignet sie sich für Steingärten, Kiesbeete, den Vordergrund von Staudenbeeten und für Gefäße, in denen sie ein festes Polster bildet. In der Kombination harmoniert sie gut mit Fetthennen, niedrigen Storchschnäbeln, Thymian oder feinen Ziergräsern, die die blauen Blüten optisch abmildern.
Anbau: Bevorzugt wird Sonne bis Halbschatten, in wärmeren Regionen Deutschlands ist leichter Schatten und gleichmäßige Bodenfeuchte von Vorteil. Geeignet ist ein humoser, durchlässiger Boden ohne anhaltende Staunässe mit leicht saurer Reaktion von etwa pH 5,0–6,5. Auf schwereren Böden verbessert eine Beimischung von Kies und Lauberde die Drainage. Das Gießen ist beim Ansatz der Knospen und bei Trockenheit wichtig, schwankende Feuchtigkeit kann sich in schwächerer Blüte äußern. Eine Mulchschicht aus Lauberde oder feiner Rinde hält den Wurzelbereich kühl. Die Düngung erfolgt sparsam, ein Überschuss an Stickstoff fördert das Laub auf Kosten der Blüten. Der Rückschnitt beschränkt sich meist auf das Entfernen verblühter Triebe und trockener Teile im Frühjahr. Die Art ist frosthart und überwintert in der Regel ohne Abdeckung, bei Kahlfrost empfiehlt sich eine dünne Mulchschicht. Gepflanzt wird von März bis Mai oder im September und Oktober mit einem Abstand von etwa 40 cm, also rund 4–6 Pflanzen pro m². Die Kultur im Gefäß ist in einem tieferen Topf mit Drainage und leicht feuchtem Substrat möglich. Probleme können Wurzelfäule bei Vernässung und Schneckenfraß an jungen Trieben verursachen. Verblühte Blütenstände können zur Samenreife stehen bleiben oder für ein saubereres Erscheinungsbild des Horstes entfernt werden. Im Winter ist der Schutz vor anhaltender Nässe wichtiger als der Schutz vor Frost, deshalb bewährt sich in tiefer gelegenen Gärten ein Hochbeet.
Autor: Nikol | Revision: 12.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch G) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Blau |
| Blütezeit: | Juli, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Gentiana B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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