Skabiosen-Flockenblume Centaurea scabiosa

Artikelnummer: 1854 41907 Variante wählen
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Heimische Staude Mittel- und Osteuropas, verbreitet bis nach Westsibirien. In der Natur wächst sie auf trockenen Wiesen, Rainen und in lichten Säumen, oft auf kalkreicheren Böden. Im Garten bildet sie einen festen Horst mit tiefer reichender Wurzel und einer Rosette fiederschnittiger Blätter von 10–25 cm. Daraus wachsen verzweigte Stängel von meist 80–120 cm Höhe. Von Juli bis September erscheinen Blütenkörbchen von 4–6 cm mit purpurrosa bis violetten Randblüten, der dunkle Hüllkelch bleibt auch nach der Blüte dekorativ. Die Staude ist ausgesprochen bienenfreundlich, lockt Schmetterlinge an und harmoniert mit Gräsern und Schafgarben. Der Duft ist meist unauffällig, die Blüten eignen sich für den Schnitt. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Skabiosen-Flockenblume - heimische Staude Mittel- und Osteuropas, verbreitet auch bis nach Westsibirien. In der Natur wächst sie auf trockenen Wiesen, Rainen, an Gebüschrändern und in lichten Säumen, oft auf kalkreicheren Böden. Im Garten bildet sie einen festen Horst mit tiefer reichender Wurzel und einer grundständigen Rosette fiederschnittiger, graugrüner bis mittelgrüner Blätter, die 10–25 cm lang werden können. Aus der Rosette wachsen aufrechte, im oberen Teil verzweigte Stängel, meist 80–120 cm hoch, auf nährstoffreicherem Boden auch höher. Von Juli bis September öffnen sich an den Triebspitzen einzelne Blütenkörbchen von etwa 4–6 cm mit auffallend vergrößerten Randblüten in purpurrosa bis violetten Tönen. Die dunkleren Hüllblätter sind auch nach der Blüte dekorativ, und die eintrocknenden Blütenköpfe behalten ihre Form oft bis in den Herbst. Die Art ist ausgesprochen bienenfreundlich und wird gern von Schmetterlingen besucht, daher fügt sie sich gut in naturnahe Pflanzungen und Wiesenstreifen ein. In der Kombination harmoniert sie mit Ziergräsern, Sonnenhut, Prachtkerzen, Schafgarben oder Salbei, die die Blüte im Sommer fortsetzen. Zur Zeit des Austriebs fallen die dunklen, fast schwarzbraunen Knospen des Hüllkelchs auf, die einen Kontrast zur späteren Blütenfarbe bilden. Die Blütenköpfe eignen sich für den Schnitt und halten in der Vase mehrere Tage, nach der Reife der Achänen können die trockenen Fruchtstände kleine Vögel anlocken. Ein Duft ist meist kaum wahrnehmbar, der Hauptwert liegt in Nektar und Pollen für Bestäuber und im natürlichen Erscheinungsbild der hohen Staude.

Anbau: Bevorzugt werden volle Sonne und ein durchlässiger, eher magerer Boden mit Kiesanteil und neutraler bis schwach alkalischer Reaktion. In schweren Lehmböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet, da anhaltende Staunässe im Winter schadet. Nach der Pflanzung wird für gleichmäßige Feuchtigkeit gesorgt, nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze trockenere Sommerphasen und kommt mit einer mäßigen Düngung mit Kompost im Frühjahr aus. Eine Mulchschicht aus Kies oder feinem Splitt unterdrückt Unkraut und hält die Rosette sauber. Das Entfernen verblühter Blütenkörbchen verlängert die Blüte und begrenzt die Selbstaussaat, die in warmen Lagen auftreten kann, bleiben die Blütenstände stehen, gewinnt man dagegen Material zum Trocknen. Im Frühjahr werden die trockenen Reste der Rosette entfernt, ältere Horste lassen sich nach 3–4 Jahren teilen, damit sie vital bleiben. In Gefäßen erfolgt die Kultur in einem tieferen Topf mit Drainage und mineralischem Substrat, gegossen wird dann regelmäßiger als im Freiland. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist die Pflanze bis etwa −34 °C winterhart und überwintert am besten an einem luftigen Standort ohne winterliche Nässe. Gepflanzt wird von März bis Oktober, der übliche Pflanzabstand beträgt 40–50 cm, also etwa 4–6 Pflanzen pro m². An Krankheiten kann bei zu dichtem Bestand Echter Mehltau auftreten, an Schädlingen Blattläuse an jungen Trieben, meist ohne nennenswerten Schaden.

Autor: Nikol | Revision: 21.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch C)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 100 und mehr
Blütenfarbe: lila
Blütezeit: Juli, August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Centaurea B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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