Sitka-Fichte 'Tannhöf' Picea sitchensis 'Tannhöf'
Artikelnummer: 119009Detaillierte Produktbeschreibung
Sitka-Fichte 'Tannhöf' – eine geschätzte Zwergkultivar der Sitka-Fichte, die mit zarter Eleganz und einer kompakten Textur in jede Pflanzung einfließt. Dieses Nadelgehölz zeichnet sich durch ein sehr langsames Wachstum aus und formt einen dichten, regelmäßig halbkugligen bis leicht kegelförmigen Habitus. Die Zweige sind dicht benadelt und wachsen in regelmäßigen Etagen, was ein Gefühl von Stabilität und Fülle vermittelt. Die Nadeln sind kurz, steif, spitz und dicht um die Zweige angeordnet. Ein charakteristisches Merkmal dieses Kultivars ist die Unterseite der Nadeln, die einen ausgeprägten silbrigen Schimmer aufweisen, was in Kombination mit der blaugrünen Oberseite einen visuell beeindruckenden Kontrast und Farbtiefe erzeugt. In der ausgewachsenen Form erreicht der Kultivar eine Höhe von etwa 1 bis 1,2 Metern bei einer Breite von rund 1 Meter, was ihn ideal für die Pflanzung in Steingärten, Heidegärten, an Teichen oder als dominantes Element in größeren Steintöpfen auf Terrassen macht. Der Kultivar 'Tannhöf' benötigt keinen Schnitt, da er von Natur aus eine dichte und regelmäßige Form behält, die nicht ausläufert. In Gartenkompositionen lässt sie sich hervorragend mit kleineren Stauden wie Haussteinen, Kokleiden, niedrigen Phlox-Polstern oder Ziergräsern kombinieren, welche ihren nordischen Charakter unterstreichen. Mit seiner Farbe kann er selbst schattigere Ecken des Gartens beleben, wo dunklere Nuancen eine beruhigende Wirkung entfalten.
Die Sitka-Fichte ist ein großer, immergrüner Nadelbaum, der bis zu 80 m hoch und etwa 5 m im Umfang wird. Er ist eindeutig die höchste Fichte und stammt aus Nordamerika. Außerhalb seines ursprünglichen Verbreitungsgebiets wird die Sitka-Fichte für ihr schnelles Wachstum und ihre Anpassungsfähigkeit an karge Böden geschätzt, auf denen andere Bäume nicht wachsen können. Unter idealen Bedingungen kann die Sitka-Fichte bis zu anderthalb Meter pro Jahr wachsen. Die Krone junger Bäume ist breit und kegelförmig, mit zunehmendem Alter nimmt sie jedoch eine zylindrische Form an. Sie hat interessante Zapfen, die anfangs grün oder rot sind und sich zu einer hellbraunen Farbe entwickeln. Ihre Nadeln sind kürzer, nicht sehr stechend, mit einem silbergrünen Schimmer. Sie wird in vielen Kultivaren angebaut. Besonders Sorten mit grauem oder blaugrauem Nadelwerk sind sehr dekorativ, insbesondere während des Austriebs, da ihre jungen, austreibenden Zweige eine wunderschöne runde Form haben und getrost mit den schönsten blühenden, laubabwerfenden Sträuchern konkurrieren können. Sie wächst auch in der verschmutzten Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken recht gut, selbst auf sehr kargen Böden, auf denen andere Nadelbäume nicht gedeihen.
Pflege: Sie bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Ausfärbung der Frühlingszuwachse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | 2284900377457 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container C5 |
| Form und Höhe: | 20-30 cm |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL |
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