Sitka-Fichte 'Midget' Picea sitchensis 'Midget'
Artikelnummer: 71298Detaillierte Produktbeschreibung
Fichte 'Midget'- eine attraktive Kultivarpflanze, die ursprünglich aus einer Art stammt, die in der Natur an feuchten Küstenstandorten der Westküste Nordamerikas wächst. Aus dem mächtigen Baum entwickelte sich durch Selektion eine Miniaturform, die für kleine Gärten, Steingärten und Heidegärten geeignet ist. 'Midget' wächst sehr langsam und bildet einen dichten, flachkugelförmigen bis leicht breit-eiförmigen Strauch. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht er nach zehn Jahren eine Höhe von etwa 50–80 cm und eine Breite von 40–70 cm, im ausgewachsenen Zustand normalerweise eine Höhe von etwa 0,8–1 m und eine Breite von bis zu 1–1,2 m. Die Äste sind kurz, waagerecht bis leicht überhängend und tragen dichte Nadeln, die die kompakte Form betonen. Die Nadeln sind 1–2 cm lang, flach, oberseits graugrün bis blaugrün, unterseits silbrigweiß, wodurch die Krone einen zweifarbigen Eindruck hinterlässt. Wie alle Fichten ist sie immergrün und bietet ganzjährige Struktur und Farbe. Kleine männliche und weibliche Blütenstände, die im Frühjahr erscheinen, sind unauffällig, manchmal bilden sich kleinere, längliche, hellbraune Zapfen, die den Winteraspekt der Pflanze ergänzen. Dank seines natürlich regelmäßigen Wuchses wirkt er nicht streng und eignet sich gut als niedrige Solitärpflanze, in Kombination mit kleinen Rhododendren, Heidekraut, Zwergkiefern oder Gräsern im vorderen Bereich von Beeten.
Sitka-Fichte ist ein großer, immergrüner Nadelbaum, der eine Höhe von bis zu 80 m und einen Umfang von ca. 5 m erreicht. Er ist eindeutig die höchste Fichte und stammt aus Nordamerika. Außerhalb seines ursprünglichen Verbreitungsgebiets wird die Sitka-Fichte für ihr schnelles Wachstum und ihre Anpassungsfähigkeit an karge Böden geschätzt, auf denen andere Bäume nicht wachsen können. Unter idealen Bedingungen kann die Sitka-Fichte bis zu anderthalb Meter pro Jahr wachsen. Die Krone junger Bäume ist breit und kegelförmig, mit zunehmendem Alter nimmt sie jedoch eine zylindrische Form an. Sie hat interessante Zapfen, die anfangs grün oder rot sind und sich zu einer hellbraunen Farbe entwickeln. Ihre Nadeln sind kürzer, nicht sehr stechend, mit einem silbergrünen Schimmer. Sie wird in vielen Kultivaren angebaut. Besonders Sorten mit grauem oder blaugrauem Nadelwerk sind sehr dekorativ, insbesondere während des Austriebs, da ihre jungen, austreibenden Zweige eine wunderschöne runde Form haben und getrost mit den schönsten blühenden, laubabwerfenden Sträuchern konkurrieren können. Sie wächst auch in der verschmutzten Luft großer Städte und in der Nähe von Fabriken recht gut, selbst auf sehr kargen Böden, auf denen andere Nadelbäume nicht gedeihen.
Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Überarbeitet: 27.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten |
|---|---|
| EAN: | 2284900161551 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 100-120 |
| Blattfarbe: | Grün, Dunkelgrün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.
