Siebolds Primel - Primula sieboldi Primula sieboldi
Artikelnummer: 132772Detaillierte Produktbeschreibung
Primula sieboldii - stammt aus Ostasien, insbesondere aus Japan und den angrenzenden Gebieten, wo sie auf feuchteren Wiesen, in lichten Wäldern und entlang von Wasserläufen wächst. Im Garten gehört sie zu den Arten mit einem zarten, fast aquarellartigen Ausdruck. Aus einer bodennahen Rosette wachsen langstielige, breit eiförmige bis herzförmige Blätter mit feiner Behaarung und einem gezackten Rand. Zur Blütezeit, normalerweise im Mai bis Juni, erheben sich dünne Stängel von etwa 20–30 cm Höhe und tragen lockere Dolden mit 5–15 Blüten. Die Blüten haben eine flache Krone mit tiefer eingekerbten Lappen, und die Farbpalette reicht von Rosa über Lila bis hin zu weißlichen Tönen. Nach der Blüte geht sie oft in eine Sommerruhe über und das Laub kann teilweise oder vollständig einziehen, was sie zu einem idealen Partner für später austreibende Stauden wie Funkien, Farne oder Purpurglöckchen macht. In naturnahen Pflanzungen lässt sie sich auch gut mit Vergissmeinnicht, Frühlingszwiebelblumen und niedrigen Gräsern kombinieren. Die Art wird von Insekten bestäubt und wirkt zur Blütezeit wie ein leises, aber deutliches Frühlingssignal. Auch für die Topfkultur geeignet.
Kultur: Als Standort erweist sich Halbschatten bis lichter Schatten, mit höherer Luftfeuchtigkeit und ohne sommerliche Überhitzung. Der Boden ist am besten tiefgründig, humos und durchlässig, dauerhaft mäßig feucht, mit einem pH-Wert von etwa 5,5–7. Auf voller Sonne gedeiht sie nur bei ständiger Feuchtigkeit und kühlerem Substrat. Die Pflanzungen erfolgen im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst im September bis Oktober. Abstände von etwa 25–30 cm führen normalerweise zu einer schnellen Etablierung, für eine Flächenbepflanzung rechnet man mit etwa 9–12 Pflanzen pro m². Die Bewässerung soll für gleichmäßige Feuchtigkeit sorgen, da die Pflanze bei Trockenheit schneller einzieht und der Blüteffekt verkürzt wird, Staunässe ohne Drainage erhöht hingegen das Risiko von Halsfäule. Die Düngung bleibt mäßig, eine Frühlingsgabe von Kompost oder Laubhumus ist geeignet, Mulch hilft, die Feuchtigkeit zu stabilisieren. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen verblühter Stiele und gegebenenfalls das Auslichten der Blätter. Im Sommer tritt oft ein natürliches Einziehen ein, weshalb der Bereich mit später austreibenden Stauden gefüllt wird. Die Teilung der Horste erfolgt meist nach der Blüte oder Ende des Sommers, wenn sich das Wurzelsystem erneuert und die Rosetten dichter werden. Die Kultur im Topf ist in einem tieferen Topf mit Drainage und einem humusreichen Substrat möglich, das im Sommer nicht austrocknet. Die Frostbeständigkeit ausgereifter Pflanzen wird unter tschechischen Bedingungen mit etwa −25 °C angegeben. Bei Wurzelstöcken in der Erde ist sie auch bei längeren Frösten zuverlässig. Bei frischen Anpflanzungen in Kahlfrösten hilft eine leichte Winterabdeckung aus Zweigen. Schädlinge können Schnecken und Blattläuse sein. Bei dichterem Bewuchs auch Blattfleckenkrankheiten. Vorbeugend sind ein luftiger Standort und eine Bewässerung an den Wurzeln.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 06.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Primeln & Schlüsselblumen |
|---|---|
| EAN: | 2284900473395 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Rosa, Weiß |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Primula B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Primula B: CZ-4282 C: 25/FP/0130 D: PL |
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