Siebolds Hasel Corylus sieboldiana

Artikelnummer: 127234
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Ein aus Ostasien stammendes Gehölz, das eine Höhe von 3 bis 5 Metern erreicht. Es besticht durch fein strukturierte Blätter und einzigartige essbare Früchte in langen röhrenförmigen Hüllen. Im Vorfrühling ziert der Strauch dekorative Kätzchen, die Bienen anlocken. Diese äußerst widerstandsfähige Pflanze eignet sich hervorragend als außergewöhnlicher Solitär in natürlichen oder japanischen Gärten, wo sie wunderbar mit Rhododendren und Farnen harmoniert. Sie bietet während der gesamten Vegetationsperiode einen interessanten Anblick und wird sowohl für ihren ästhetischen Wert als auch für ihre Pflegeleichtigkeit geschätzt.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Siebolds Hasel - oder auch 'Japanische Hasel' ist ein Zier- und Obstgehölz aus Ostasien, insbesondere aus Japan, China und Korea. Diese Art zeichnet sich durch einen aufrechten bis breit ausladenden Wuchs aus und erreicht im Alter eine Höhe von 3 bis 5 Metern. Die Blätter sind breit eiförmig, auffällig zugespitzt und haben einen gesägten Rand, was der Pflanze eine zarte, fast ätherische Textur verleiht. Das markanteste Merkmal dieser Haselnuss sind die Früchte, die in langen, schmalen, röhrenförmigen Hüllen eingeschlossen sind, welche die Nuss deutlich überragen und der Pflanze ein einzigartiges Aussehen verleihen. Die Nüsse sind essbar und zeichnen sich durch einen milden Nussgeschmack aus. Im Vorfrühling erscheinen an den Zweigen dekorative Kätzchen, die eine erste Pollenquelle für Bienen und andere Bestäuber darstellen. Die Siebold-Haselnuss wird in Arboreten und botanischen Gärten aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit und ihres ästhetischen Wertes sehr geschätzt. In Gartenkompositionen wirkt sie als außergewöhnlicher Solitär in naturnahen oder japanischen Gärten, wo sie hervorragend mit Rhododendren, Farnen und anderen schatten- bis halbschattigen Gehölzen harmoniert. Ihre gesamte Architektur sowie die Farbe und Textur der Blätter im Laufe der Vegetationsperiode machen sie zu einer faszinierenden Ergänzung für jeden Garten, die sich im Laufe des Jahres wandelt und dem aufmerksamen Beobachter immer wieder neue visuelle Eindrücke bietet.

Pflege: Wir wählen einen wärmeren und sonnigen Standort, idealerweise in niedrigeren und mittleren Lagen, geschützt vor starkem Winterwind. Der Haselstrauch verträgt auch leichten Halbschatten, für eine gute Reifung der Nüsse und einen regelmäßigen Fruchtansatz ist volle Sonne jedoch vorteilhafter. Am besten gedeiht er in tiefen, mittelschweren lehmigen bis lehmig-sandigen Böden mit ausreichend Humus, die Feuchtigkeit gut speichern, aber nicht dauerhaft vernässen. Der optimale pH-Wert liegt bei etwa 6–7, auf stark alkalischen oder vernässten Böden verschlechtert sich das Wachstum. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr (März–April) oder im Herbst (Oktober–November), wenn die Böden noch warm sind. Einzelne Sträucher werden etwa 3–4 m voneinander entfernt gepflanzt, bei niedrigeren, freistehenden Hecken kann ein Abstand von 1–1,5 m verwendet werden. Nach der Pflanzung ist es ratsam, gut verrotteten Kompost in die Umgebung der Wurzeln einzuarbeiten, den Boden mit Hackschnitzeln oder Rinde zu mulchen und in den ersten beiden Saisons für regelmäßige Bewässerung zu sorgen. Der Haselstrauch hat ein flaches Wurzelsystem und reagiert daher empfindlich auf Sommertrockenheit. Gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit fördert die Größe der Nüsse und die Qualität der Kerne. Hinsichtlich der Frostbeständigkeit sind Haselnusssträucher widerstandsfähig, gut etablierte Pflanzen vertragen Temperaturen von etwa −25 bis −28 °C, nur die frühe Frühlingsblüte ist anfälliger für späte Fröste. Der Strauch trägt am besten auf zweijährigem und dreijährigem Holz, daher konzentriert sich der Schnitt auf die kontinuierliche Verjüngung und die Erhaltung von 6–8 stärkeren Gerüsttrieben; überalterte oder zu stark verdichtende Triebe werden im Vorfrühling entfernt. Von Krankheiten und Schädlingen können gelegentlich Blattläuse, Rüsselkäfer oder ein Befall der Früchte durch die Larven der Nussfruchtfliege auftreten, das Risiko wird durch rechtzeitiges Sammeln und Vernichten geschädigter Früchte sowie durch die Förderung natürlicher Fressfeinde reduziert. In der Gartengestaltung eignet sich der Haselnussstrauch als Solitär im Nutzgarten, in einer essbaren Hecke oder in Kombination mit anderen Obststräuchern wie Felsenbirne, Sanddorn oder Johannisbeeren, wo er ein stabiles, langlebiges Grundgerüst der Pflanzung bildet.

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Lambertshaselsträuchern

Autor: Nikol | Revision: 09.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Zierhaseln (Corylus)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Haselnusssträuchern - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbäumen/anleitung-zum-anbau-von-haselnusssträuchern/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Corylus B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL

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