Sibirischer Graubart - Spodiopogon sibiricus Spodiopogon sibiricus
Artikelnummer: 3143Detaillierte Produktbeschreibung
Sibirisches Federgras – ein ausdauerndes, horstbildendes Ziergras aus der Familie der Süßgräser. Es stammt aus den kühleren Regionen Ostasiens und wächst natürlich von Sibirien über Nordchina, der Mandschurei und Korea bis nach Japan, vor allem auf Bergwiesen, an lichten Waldrändern und an feuchten Hängen. Im Garten bildet es einen dichten, langsam expandierenden Horst mit einer markanten Architektur. Die Blätter sind breiter als bei vielen gewöhnlichen Ziergräsern, meist 1–2,5 cm breit, satt- bis hellgrün und oft mit einer auffälligen hellen Mittelrippe. Ihr schräg aufsteigender Wuchs verleiht der Pflanze eine bambusartige Optik, obwohl sie horstbildend bleibt und nicht invasiv wirkt. In der Blattphase erreicht sie etwa 0,8–1 m, während der Blüte 1–1,5 m; die Breite des Horsts liegt meist bei 0,5–1 m. Von Juli bis September erscheinen über den Blättern luftige Rispen mit rotvioletten bis purpurbraunen, glänzenden Ährchen, die später in bräunliche Töne übergehen und ihre Struktur gut behalten. Im Herbst färben sich die Blätter weinrot, purpur bis rotbraun. In der Gestaltung passt sie hervorragend zu Hortensien, Sonnenhüten, Sonnenhut-Arten, Sternmosen, Christrosen, Farnen und anderen Gräsern, wo sie Höhe, eine ruhige Masse und einen saisonalen Wandel einbringt.
Kultivierung: Es wird ein Standort in voller Sonne bis Halbschatten gewählt. Im Halbschatten wirken die Blätter frisch, an einem helleren Standort ist die Herbstfärbung ausgeprägter; ein zu dunkler Standort führt jedoch zu einem lockeren Wuchs. Der Boden sollte durchlässig, humos, mäßig nährstoffreich bis nährstoffreich und gleichmäßig feucht sein, jedoch ohne Staunässe im Winter. Ein geeigneter pH-Wert liegt bei etwa 6,0–7,5. Trockene und heiße Lagen mit magerem Boden verkleinern den Horst und schwächen die Farbe; schwere lehmige Böden benötigen eine Drainage oder die Beimischung von Kies. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt; bei einer dauerhaften Bepflanzung werden je nach gewünschter Geschlossenheit 3–5 Pflanzen pro m² verwendet. Nach dem Pflanzen hilft regelmäßiges Gießen bis zur vollständigen Einwurzelung; ältere Horste vertragen kurze Trockenperioden, in frisch feuchtem Boden sind sie jedoch höher und voller. Die Düngung sollte sparsam erfolgen; im Frühjahr genügt Kompost oder eine geringe Dosis Dünger für Ziergräser. Trockene Halme und Blätter werden über den Winter für die Struktur und zum Schutz der Basis stehen gelassen; der Rückschnitt erfolgt früh im Frühjahr vor dem Austrieb. Die Teilung älterer Horste ist im Frühjahr ratsam und hilft, die alten Zentren der Horste nach einigen Jahren zu verjüngen. In Gefäßen wird die Pflanze nur in größeren Containern mit Drainage kultiviert, da sie eine stabile Feuchtigkeit und Platz für die Wurzeln benötigt. Die Frosthärte liegt bei etwa −25 bis −30 °C, am zuverlässigsten ist sie in durchlässigem Boden ohne langfristige winterliche Feuchtigkeit. Krankheiten und Schädlinge treten selten auf; Probleme entstehen hauptsächlich bei Überwässerung, Lichtmangel oder lang anhaltender Trockenheit.
Autor: Kristýna | Revision: 25.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Ziergräser |
|---|---|
| EAN: | 2284900090189 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 100 und mehr |
| Blütenfarbe: | Rot, lila |
| Blattfarbe: | Weiß, Hellgrün |
| Blütezeit: | Juli, August |
| Verpackung: | Container p11 |
| Plant Passport: | A: Spodiopogon B: CZ-4282 C: 24/FP/0006 D: PL |
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