Shirasawa-Ahorn 'Johin' Acer shirasawanum 'Johin'
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Japanischer Ahorn shirasawanum 'Johin' – ein langsam wachsender Kultivar japanischen Typs, geschätzt für seine markante Blattzeichnung. Der Name „jōhin“ bedeutet im Japanischen Eleganz. Der Kultivar wird mit dem amerikanischen Baumschulisten Talon Buchholz in Verbindung gebracht. Acer shirasawanum stammt aus den Bergwäldern Japans, von Honshū, Shikoku und Kyūshū, wo er unter kühleren, feuchten Bedingungen im Halbschatten der Baumschicht wächst. 'Johin' bildet einen aufrechten Strauch bis hin zu einem kleineren Baum mit einer kompakten, feinen Krone. Im Alter von 10 Jahren wird eine Höhe von 1,8–2,5 m und eine Breite von 1,5–1,8 m angegeben; ältere Pflanzen können in einem geschützten Garten etwa 3 m erreichen. Die Blätter sind sommergrün, gegenständig, rund-handförmig bis tief gelappt, oft mit 7–9 länglichen Lappen und leicht nach innen gewölbtem Rand. Beim Austrieb zeigen sie rote, purpurne bis weinrot-bronzene Töne, die durch eine hellgrüne Nervatur und grünliche Blattstiele hervorgehoben werden. Im Sommer gehen sie in ein bronzegrünes bis olivgrünes Farbspektrum über, im Herbst färben sie sich orange, kupferfarben bis rot. Die kleinen Frühlingsblüten sind rötlich bis gelbgrün; nach der Blüte können sich rosa bis purpurfarbene Samenflügel bilden. Der Kultivar eignet sich hervorragend als Solitär an der Terrasse, in einem halbschattigen Vorgarten, im Kübel, in einer japanisch gestalteten Bepflanzung sowie zwischen Lampenputzergräsern, Farnen, Funkien und niedrigen immergrünen Sträuchern.
Japanischer Ahorn shirasawanum ist eine elegante und sehr dekorative Art des japanischen Ahorns, die aus den Bergregionen Japans, vor allem von der Insel Honshū, stammt. Er wird für seine großen, fächerförmigen Blätter, seinen edlen Habitus und seine wunderschönen saisonalen Veränderungen geschätzt. Im Vergleich zum Japanischen Fächerahorn (Acer palmatum) ist er robuster, hat stärkere Äste, wirkt fester und seine Farben sind in der Regel stabiler. Er wächst als mittelgroßer Strauch oder kleiner Baum, normalerweise 2 bis 5 Meter hoch, in älteren Beständen manchmal auch höher. Die Krone ist typischerweise rundlich, symmetrisch und dicht, mit kräftigen, gut verzweigten Trieben. Dank seines langsamen bis mittleren Wachstums behält er seine gepflegte Form ohne starke Schnittmaßnahmen. Die Blätter des Shirasawa-Ahorns sind seine Hauptzierde. Sie sind größer als bei den meisten Japanischen Fächerahornarten, rundlich bis fächerförmig, mit glatteren und flacheren Lappen. Ihre Farbe variiert je nach Sorte. Dank seiner edlen Struktur, Farbgebung und seines guten Wachstums eignet er sich hervorragend als Solitär, für japanische Gärten, an Teichen, in schattigeren Pflanzungen und repräsentativen Gartenbereichen. Kontrastiert hervorragend mit dunkelgrünen oder rotblättrigen Sträuchern und Nadelbäumen.
Pflege: Er gedeiht am besten im Halbschatten, wo er vor starker Nachmittagssonne geschützt ist, aber dennoch genügend Licht für eine schöne Blattfarbe erhält. Im Vergleich zu gewöhnlichen japanischen Ahornen verträgt er etwas mehr Licht, aber bei gelbblättrigen oder panaschierten Sorten muss mit einer größeren Empfindlichkeit gegenüber Blattverbrennungen gerechnet werden. Bevorzugt feuchten, humosen, gut durchlässigen Boden mit leicht saurem pH-Wert (ideal 5,5–6,8). Schwere, lehmige oder staunasse Böden werden nicht vertragen und können zu Wurzelfäule führen. Eine Schicht Rindenmulch oder Blattkompost hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu stabilisieren, schützt die Wurzeln vor Überhitzung und fördert die Substratversauerung. Die Bewässerung sollte regelmäßig erfolgen, insbesondere bei jungen Pflanzen, aber niemals übermäßig. Er ist empfindlich sowohl gegen Austrocknung als auch gegen Überwässerung und schätzt einen gleichmäßig, leicht feuchten Boden. In heißen Perioden ist es ratsam, zusätzlich am Abend zu gießen. Gedüngt wird sparsam – im Frühjahr reichen Kompost oder ein mildes organisches Düngemittel, wobei hohe Stickstoffgaben vermieden werden sollten, die das üppige Wachstum auf Kosten der Farbe fördern und die feinen Wurzeln schädigen könnten. Verträgt normalerweise Winter bis –20 °C, oft auch tiefer je nach Sorte. Junge Pflanzen sind empfindlicher, daher ist es ratsam, sie vor Winterwind und starker Sonne mit Jute oder Schattiergewebe zu schützen. Die Pflanze ist im Allgemeinen gesund, kann aber bei schlechter Drainage an Pilzkrankheiten leiden und Blattverbrennungen bei extremer Sonneneinstrahlung erleiden. Ein Rückschnitt erfolgt nur minimal, da der Ahorn von Natur aus eine schöne, regelmäßige Wuchsform bildet. Entfernt werden hauptsächlich trockene, beschädigte oder sich kreuzende Äste, am besten im Frühjahr oder Frühsommer. Ein starker Rückschnitt wird nicht empfohlen, da er die Form und Vitalität der Pflanze beeinträchtigen kann.
Autor: Nikol | Revision: 29.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Japanischer Ahorn (Acer palmatum) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Acer B: CZ-4282 C: 25/FP/0001 D: PL |
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