Serbische Fichte 'Radloff' Picea omorika 'Radloff'

Artikelnummer: 9999424
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Balkan-Relikt-Fichte aus Kalkhängen und Tälern des Flusses Drina im westlichen Serbien und östlichen Bosnien und Herzegowina, aus Höhen von 800–1500 m. In Kultur wird sie wegen ihrer schlanken Silhouette und guter Toleranz gegenüber Böden mit höherem Kalziumgehalt geschätzt. 'Radloff' ist eine überhängende, eng säulenförmige Form, ähnlich 'Pendula Bruns', wächst aber normalerweise langsamer und kompakter. Mit 10 Jahren 1,3–1,6 m, im Erwachsenenalter 2–3 m × 0,5–1 m. Äste liegen am Stamm an und die Enden biegen sich nach unten, die Nadeln sind dunkelgrün mit silberner Rückseite. Die Bestäubung erfolgt im Mai, 4–7 cm große Zapfen erscheinen eher selten.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Fichte Omorika 'Radloff' - eine balkanische Reliktfichte, die natürlich an Kalkhängen und im Tal des Flusses Drina im westlichen Serbien und in Ostbosnien und Herzegowina wächst, oft in Höhenlagen von 800–1500 m. In Kultur wird sie für ihre schlanke Silhouette und ihre Fähigkeit, auch in kalkhaltigeren Böden zu wachsen, geschätzt. Der Kultivar 'Radloff' gehört zu den hängenden, eng säulenförmigen Formen. Er erinnert an die bekanntere 'Pendula Bruns', wächst jedoch normalerweise langsamer und behält kompaktere Proportionen. Im Alter von 10 Jahren erreicht sie etwa 1,3–1,6 m, im Erwachsenenalter bewegt sie sich meist um 2–3 m Höhe bei 0,5–1 m Breite, je nach Standort und Führung des Leittriebs. Die Äste liegen eng am Stamm an und ihre Spitzen biegen sich nach unten, sodass die Krone wie ein grüner Wasserfall wirkt. Die Nadeln sind kurz, auf der Oberseite dunkelgrün und glänzend, auf der Unterseite mit zwei silbrigen Bändern, die bei Wind kühle Reflexe erzeugen. Im Frühjahr treibt sie hellere Triebe aus, im Mai findet die Bestäubung statt und bei älteren Pflanzen können vereinzelt hängende Zapfen von etwa 4–7 cm Länge gebildet werden, die anfangs purpurrot und bei Reife braun sind. Findet Anwendung als Solitärpflanze am Eingang, in Kompositionen mit Heidekraut, Azaleen, Zwergkiefern und Ziergräsern, oder in Kübeln, wo die zart überhängende Form Stein oder helle Mulch hervorhebt und die Winterstruktur auch unter dem Schnee lesbar bleibt.

Omorika-Fichte - diese erhabene Schönheit mit einer schmalen, schlanken Krone und feinem Nadelwerk kann jeden Raum in ein perfektes Abbild der wilden Natur verwandeln. Sie ist auch als Serbische Tanne bekannt. Ein Baum mit aristokratischem Aussehen und einer unverwechselbaren Silhouette, der dem Garten nicht nur vertikale Dynamik, sondern auch ein Gefühl uralter Ruhe verleiht. Sie stammt aus abgelegenen Bergregionen Westserbiens und Ostbosniens und Herzegowinas, wo sie an steilen Hängen und in Tälern wächst. Eine gefährdete Schönheit, die in kleinen, isolierten Populationen überlebt und heute als seltene Art geschützt ist. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit und Anspruchslosigkeit ist die Omorika-Fichte zu einer beliebten Wahl nicht nur für Parks und öffentliche Plätze, sondern auch für private Gärten geworden. Die Omorika-Fichte ist eine der widerstandsfähigsten Fichtenarten. Sie kann auf einer breiten Palette von Böden wachsen, einschließlich saurer und sandiger. Sie kann auch auf trockeneren Schotterstandorten wachsen. Sie wächst langsam und verträgt keine Beschattung. Immergrüner Baum von 20-35 m Höhe, ausnahmsweise bis 40 m, mit einem Stammdurchmesser von bis zu 1 m. Die Nadeln sind 10–20 mm lang, dunkelgrün, unten mit zwei breiten silbrigen Streifen. Die Zapfen sind 4–7 cm lang, anfangs violett-purpurn, später zimtfarben, sie wachsen zu zweit bis zu fünft am Zweig.

Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Überarbeitung: 25.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten
EAN: 2284900489822
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 250-300
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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