Serbische Fichte 'Golden Rain' Picea omorika 'Golden Rain'
Artikelnummer: 9999425Detaillierte Produktbeschreibung
Fichte Omorika 'Golden Rain' - ein sehr interessanter und attraktiver immergrüner Nadelbaum, der sich durch seine auffällige Färbung auszeichnet. Balkan-Relikt-Nadelbaum aus Kalkhängen und Tälern der oberen Drina in Westserbien und Ostbosnien und Herzegowina. Er zeichnet sich durch eine natürlich schmale, kegelförmige Krone aus und wird für seine gute Toleranz gegenüber kalkhaltigen Böden geschätzt. Die Sorte 'Golden Rain' wurde in Polen selektiert, als Selektion gilt Krzysztof Wolski, sie kam Mitte der 2010er Jahre in den Handel und taucht in einigen Katalogen auch unter der Bezeichnung 'Wolski Gold' auf. Der Habitus ist regelmäßig kegelförmig, mit eng am Stamm anliegenden Ästen und fein herabhängenden Spitzen. Der größte Effekt tritt im Frühjahr ein, wenn die jungen Triebe leuchtend gelb bis goldgelb austreiben, während ältere Nadeln einen hellen Limettenton mit silbrigem Unterton aufweisen. Die Nadeln sind kurz und dicht gedrängt, sodass die Krone auch im Winter kompakt wirkt. Im Mai findet die Bestäubung statt, Zapfen bilden sich eher bei älteren Pflanzen und sind meist hängend, anfangs purpurfarben, bei Reife braun. 'Golden Rain' wird als Solitär am Eingang, im Vorgarten und in größeren Behältern eingesetzt, wo die gelben Frühlingsspitzen Stein oder hellen Mulch hervorheben. Er harmoniert gut mit Heidekraut und Zwergkiefern, Azaleen und Ziergräsern, oder mit dunkelgrünen Gehölzen, die die Farbe der Nadeln optisch vertiefen.
Omorika-Fichte - diese erhabene Schönheit mit einer schmalen, schlanken Krone und feinem Nadelwerk kann jeden Raum in ein perfektes Abbild der wilden Natur verwandeln. Sie ist auch als Serbische Tanne bekannt. Ein Baum mit aristokratischem Aussehen und einer unverwechselbaren Silhouette, der dem Garten nicht nur vertikale Dynamik, sondern auch ein Gefühl uralter Ruhe verleiht. Sie stammt aus abgelegenen Bergregionen Westserbiens und Ostbosniens und Herzegowinas, wo sie an steilen Hängen und in Tälern wächst. Eine gefährdete Schönheit, die in kleinen, isolierten Populationen überlebt und heute als seltene Art geschützt ist. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit und Anspruchslosigkeit ist die Omorika-Fichte zu einer beliebten Wahl nicht nur für Parks und öffentliche Plätze, sondern auch für private Gärten geworden. Die Omorika-Fichte ist eine der widerstandsfähigsten Fichtenarten. Sie kann auf einer breiten Palette von Böden wachsen, einschließlich saurer und sandiger. Sie kann auch auf trockeneren Schotterstandorten wachsen. Sie wächst langsam und verträgt keine Beschattung. Immergrüner Baum von 20-35 m Höhe, ausnahmsweise bis 40 m, mit einem Stammdurchmesser von bis zu 1 m. Die Nadeln sind 10–20 mm lang, dunkelgrün, unten mit zwei breiten silbrigen Streifen. Die Zapfen sind 4–7 cm lang, anfangs violett-purpurn, später zimtfarben, sie wachsen zu zweit bis zu fünft am Zweig.
Pflege: Bevorzugt einen vollsonnigen Standort, der die intensive Färbung der Frühlingszuwächse und ein kompaktes Kronenwachstum fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten geeignet sind Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch oft Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen herum ist Rindenmulch empfehlenswert, der Temperaturschwankungen und Austrocknung des Bodens reduziert und gleichzeitig das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist eine regelmäßige Bewässerung vorteilhaft, insbesondere in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, jedoch führen langanhaltende Trockenperioden zu einem Austrocknen der Triebspitzen, besonders in städtischer Umgebung. Die Frostbeständigkeit des Kultivars liegt bei etwa –26 °C. In normalen Wintern in Ebenen und Mittelgebirgen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Behältern überwintern jedoch besser geschützt oder nach dem Einlassen des Behälters in den Boden. Die Düngung ist sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe von Dünger für Zierkoniferen, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Verlängerung der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste; eine grundlegende Formgebung ist nicht notwendig. Bei ungünstigen Bedingungen können Pilzkrankheiten des Nadelwerks auftreten, und Schädlinge wie Spinnmilben oder Blattläuse können vorkommen. Ein luftiger Standort, gleichmäßige Feuchtigkeit und eine nicht übermäßige Stickstoffdüngung reduzieren ihr Auftreten erheblich. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Platz hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 25.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten |
|---|---|
| EAN: | 2284900489815 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 120-140 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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