Seifenkraut 'Líbeznice' Saponaria 'Líbeznice'

Artikelnummer: 133806
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Seifenkraut 'Líbeznice' bildet einen dichten, überhängenden Teppich. Die kurzen, teilweise verholzten Triebe fallen über Steine hinab. Die Pflanze wird etwa 10–15 cm hoch und 30–45 cm breit. Die Blätter sind klein, gegenständig, schmal eiförmig bis lanzettlich und wintergrün. Im Mai und Juni trägt sie endständige Blütenstände aus kleinen, fünfzähligen Blüten in kräftigem Rosa, einfach, mit auffälligen Staubblättern, die Pollen und Nektar bieten. Sie eignet sich für Steingärten, Trockenmauern und Tröge, wo sie mit Steinkraut, Steinbrech, Thymian und Frühjahrszwiebelblumen harmoniert.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Seifenkraut 'Líbeznice' - die Sorte 'Líbeznice' behält den natürlich überhängenden, bodendeckenden Wuchs und bildet einen dichten, verzweigten Teppich mit kurzen, teilweise verholzten Trieben, die mit der Zeit über Steinkanten hinabfallen. Ausgewachsen erreicht sie etwa 10–15 cm Höhe und meist 30–45 cm Breite, je nach Alter und Trockenheit des Standorts. Die Blätter sind klein, gegenständig, schmal eiförmig bis lanzettlich, immergrün bis wintergrün. Im Mai und Juni öffnen sich über dem Polster kleine, fünfzählige Blüten in kräftigem Rosa, die in endständigen Blütenständen zusammenstehen. Die Blüten sind einfach, mit gut sichtbaren Staubblättern, und bieten Bestäubern Pollen und Nektar. Die Gattung Saponaria ist für ihren Gehalt an Saponinen bekannt, die traditionell zum schonenden Waschen genutzt wurden, beim Verzehr jedoch die Verdauung reizen können. In der Gestaltung kommt 'Líbeznice' im Steingarten, auf Trockenmauern, in Trögen und an den Rändern von Kiesbeeten zur Geltung, wo sie den Stein mit einem rosafarbenen Schleier mildert. Gut harmoniert sie mit Steinkraut, Steinbrech, niedrigen Fetthennen, Thymian, Schwingel oder Frühjahrszwiebelblumen.

Anbau: Am besten bewähren sich volle Sonne und ein durchlässiger, eher magerer Boden mit Kies, idealerweise mit einem pH-Wert von etwa 6,5–8. In schweren Lehmböden und in Böden mit winterlicher Staunässe drohen Wurzelfäule und Auswinterung, daher empfehlen sich eine Drainage, eine Beimischung von Gesteinsmaterial und die Pflanzung an einer erhöhten Stelle. Die Pflanzung erfolgt je nach Witterung von März bis Oktober, an exponierten Standorten bewährt sich der Frühjahrstermin, damit die Pflanzen bis zum Winter gut einwurzeln. Für einen geschlossenen Teppich rechnet man mit etwa 6–9 Pflanzen pro m² bei Abständen von 30–40 cm, in Trögen und Schalen wird Raum für den Überhang gelassen. In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen förderlich, nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze Trockenheit. Die Düngung bleibt sparsam, in überdüngtem Boden bildet die Pflanze mehr Laub und blüht weniger. Nach der Blüte hilft häufig ein Rückschnitt der verblühten Triebe, der die Verdichtung fördert und mitunter einen schwächeren erneuten Knospenansatz im Spätsommer anregt. In Gefäßen lohnen sich ein mineralisches Substrat und ein Winterschutz vor dauerhafter Durchnässung. Die Frosthärte liegt in der Praxis meist bei etwa -25 °C, am empfindlichsten ist die Pflanze bei Kahlfrost und in nassem Winterboden. An Krankheiten kann bei Staunässe Wurzelfäule auftreten, an Schädlingen gelegentlich Blattläuse an jungen Trieben. Empfehlenswert ist eine leichte Mulchschicht aus Kies, die Unkraut unterdrückt und den Wurzelhals trocken hält. Im lichten Halbschatten wächst sie ebenfalls, die Blüte fällt dort jedoch kürzer aus.

Autor: Nikol | Revision: 7.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch S)
EAN: 2284900486524
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 20-40
Blütenfarbe: Rosa
Blütezeit: Mai, Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Saponaria B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ

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