Seifenkraut 'Bressingham' Saponaria x hybr. 'Bressingham'
Artikelnummer: 721977Produktdetailbeschreibung
Seifenkraut 'Bressingham' - eine niedrige Polsterstaude aus der Familie der Nelkengewächse, die wegen ihrer kompakten, halbimmergrünen Polster und der langen Nachblüte nach dem Hauptflor im Frühjahr kultiviert wird. Die Pflanze bildet dichte Teppiche aus schmal lanzettlichen, dunkelgrünen Blättern und kurzen, fein behaarten Stängeln, die an den Triebenden über Steine hinabhängen. Ab dem späten Frühjahr, meist von Ende Mai bis Juni, erscheinen auf kurzen Stielen weit geöffnete, fünfzählige Blüten in leuchtendem Rosa mit auffälliger weißer Mitte. Die Blüte wirkt klar und ist auch aus der Ferne gut erkennbar, auf kleiner Fläche entsteht ein geschlossenes Farbband. Bei passendem Rückschnitt nach dem Hauptflor kann die Pflanze auch im Laufe des Sommers vereinzelt nachblühen. Die Blüten bieten Nektar und werden gern von Schmetterlingen und kleinen Bestäubern besucht. Die Sorte wurde 1993 mit dem RHS Award of Garden Merit ausgezeichnet, was ihre Zuverlässigkeit im langjährigen Gartenanbau bestätigt. Die Gattung Saponaria ist für den Gehalt an Saponinen im Pflanzengewebe bekannt, die in Wasser schäumen und früher zum schonenden Waschen genutzt wurden. Die Pflanze ist nicht zum Verzehr bestimmt. In der Pflanzung dient sie als rosafarbene Einfassung für Kiesbeete, Mauerfugen, Wegränder und Alpinentröge, wo die Wurzeln gern zwischen die Steine dringen und das Polster trocken bleibt. Sie lässt sich gut mit Steinkraut, Thymian, niedrigen Fetthennen, Steinbrech oder kleinen Schwertlilien kombinieren und mildert dort die harten Linien des Steins.
Anbau: Am besten bewähren sich volle Sonne und ein durchlässiger, eher magerer Boden mit Kiesanteil, idealerweise mit einem pH-Wert von etwa 6,5–8. In schweren Lehmböden und in Böden mit winterlicher Staunässe drohen Wurzelfäule und Auswintern, empfehlenswert sind daher eine Drainage, eine Beimischung von Gesteinsmaterial und die Pflanzung an einer erhöhten Stelle. Gepflanzt wird je nach Witterung von März bis Oktober, an exponierten Standorten bewährt sich die Pflanzung im Frühjahr, damit die Pflanzen bis zum Winter gut einwurzeln. Für einen geschlossenen Teppich rechnet man mit etwa 6–9 Pflanzen pro m² bei Abständen von 30–40 cm, in Trögen und Schalen wird Platz für den Überhang gelassen. In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen förderlich, nach dem Einwurzeln wird Trockenheit vertragen. Die Düngung erfolgt sparsam, in überdüngtem Boden wächst die Pflanze stärker ins Laub und blüht weniger. Nach der Blüte hilft oft ein Rückschnitt der verblühten Triebe, der die Verdichtung fördert und manchmal auch einen schwächeren erneuten Knospenansatz im Spätsommer bewirkt. In Gefäßen lohnen sich ein mineralisches Substrat und ein Winterschutz gegen dauerhafte Nässe. Die Frosthärte liegt in der Praxis meist bei etwa -25 °C, am empfindlichsten ist die Pflanze bei Kahlfrösten und in nassem Winterboden. An Krankheiten kann bei Vernässung Wurzelfäule auftreten, an Schädlingen gelegentlich Blattläuse an jungen Trieben. Empfehlenswert ist eine leichte Mulchschicht aus Kies, die Unkraut unterdrückt und den Wurzelhals trocken hält. Im lichten Halbschatten gedeiht die Pflanze ebenfalls, die Blüte fällt dort jedoch kürzer aus.
Autor: Nikol | Revision: 6.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch S) |
|---|---|
| EAN: | 2284900240232 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 10-20, 0-10 |
| Blütenfarbe: | Rosa, Weiß |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Saponaria B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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