Schwertblättriger Alant Inula ensifolia
Artikelnummer: 3111 53949 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Schwertblättriger Alant - horstbildende Staude aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), beheimatet an warmen, trockenen Steppenhängen und Kalkhängen Mittel- und Südosteuropas bis Südwestasiens. In Mitteleuropa kommt sie natürlicherweise in wärmeren Gebieten an sonnigen, steinigen Standorten vor. Im Garten wächst sie zu einem kompakten, polsterartigen Horst heran, meist 25–35 cm hoch und 25–35 cm breit, der sich langsam, aber beständig zu breiteren Polstern ausdehnt. Die Blätter sind schmal bis schwertförmig, ganzrandig, eher fest und sattgrün, in milden Wintern kann ein Teil des Laubs bis zum Frühjahr erhalten bleiben. An dicht beblätterten Stängeln erscheinen von Juli bis August einzelne Blütenkörbchen, oft 3–5 cm breit, mit goldgelben Zungenblüten und einer kräftig gelben Mitte. Die Blüten locken Bestäuber an und wirken in trockenen Beeten wie kleine Sommerlichter zwischen den Gräsern. Dank des niedrigen Wuchses eignet sich die Staude für den vorderen Bereich von Staudenpflanzungen, für Präriepflanzungen, Kies- und Steingartenbeete, Trockenmauern und Gefäße. In der Kombination harmoniert sie gut mit Katzenminze, Thymian, Salbei, Fetthenne, Schafgarbe, Schwingel und niedrigen Ziergräsern, wobei die gelben Blüten graublaues und silbriges Laub hervorheben. Die Blütenstiele lassen sich auch für naturnahe Gebinde verwenden. Die Art bildet kurze Rhizome und vergrößert den Horst mit der Zeit, ist aber nicht invasiv.
Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne, in warmem Kleinklima und in gut durchlässigem, eher magerem Boden mit Kies- oder Sandanteil. Ein pH-Wert von etwa 6,8–8,0 ist geeignet, kalkhaltige Böden werden sehr gut vertragen. Jungpflanzen des Schwertblättrigen Alants werden von März bis Oktober gepflanzt, im Frühjahr und Herbst wurzeln sie schneller ein. Bei flächiger Pflanzung wählt man einen Abstand von 30–35 cm (etwa 9–11 Stk pro m²). Gegossen wird vor allem nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit, dauerhaft nasser Boden und winterliche Staunässe sind die häufigste Ursache für Ausfälle. Eine mäßige Düngung mit Kompost oder einem schwach dosierten Mehrnährstoffdünger im Frühjahr genügt. Im Gefäß bewähren sich eine Drainageschicht und ein mineralisches, luftiges Substrat, das Regenwasser rasch abführt. Am Ende des Winters werden die Reste der trockenen Stängel entfernt, zur Verjüngung des Horstes empfiehlt sich eine Teilung alle 3–4 Jahre. An Krankheiten kann bei Trockenheit, Hitze und zu dichtem Bestand Echter Mehltau auftreten, Schädlinge sind eher die Ausnahme. Die Frosthärte eingewachsener Horste wird mit etwa -34 °C angegeben, frisch gepflanzten Exemplaren kommen ein leichter Winterschutz aus Mulch und eine gute Drainage des Standorts zugute. In Trockenpflanzungen bewährt sich eine Kiesmulchschicht, die Unkraut unterdrückt und den Wurzelhals trocken hält. Die Trockenheitsverträglichkeit ist gut, dennoch lohnt sich in extrem trockenen Sommern gelegentlich durchdringendes Wässern.
Autor: Kristýna | Revision: 08.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch I) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Inula B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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