Schwarznuss Junglans nigra
Artikelnummer: 102086Detaillierte Produktbeschreibung
Schwarze Walnuss- stammt aus dem östlichen und mittleren Teil Nordamerikas, wo sie in nährstoffreichen Auwäldern und an feuchten Hängen wächst. Es ist ein langlebiger, laubabwerfender Baum mit einem geraden Stamm und einer ausgeprägt dunklen, tief gefurchten Rinde, die mit dem Alter einen fast schwarzgrauen Ton annimmt. Die Blätter sind groß, unpaarig gefiedert, normalerweise 30–60 cm lang, nach dem Zerreiben aromatisch und vergilben im Herbst in warmen Tönen. Von Mai bis Juni trägt er männliche Kätzchen und weibliche Blüten, die Bestäubung erfolgt durch Wind. Die Frucht ist eine runde Nuss von 4–6 cm in einer dicken grünen Hülle, die bei Reife dunkler wird und stark färbt, weshalb sie traditionell als natürliches braunes Farbmittel verwendet wurde. Die Kerne sind essbar, der Geschmack ist oft ausgeprägter als bei der gewöhnlichen Walnuss, das Knacken ist jedoch wegen der härteren Schale mühsamer. Im Erwachsenenalter erreicht er eine Höhe von 25–40 m und eine Kronenbreite von 15–25 m, im Optimum kann er noch größer sein. Er hat eine tiefe Pfahlwurzel, weshalb er das Umpflanzen in höherem Alter schlecht verträgt und als junge Pflanze besser anwächst. Die ersten Nüsse können bereits bei jüngeren Bäumen gefunden werden, eine deutlichere Ernte erscheint erst nach Jahren, wenn sich die Krone vollständig entwickelt hat. Im Garten wird er als Solitär für Schatten und Struktur eingesetzt, in der Landschaft auch als Baum mit wertvollem dunklem Holz. Die Nüsse sind groß, ungleichmäßig länglich gefurcht, kugelförmig bis eiförmig. Sie messen 3-4 cm und haben raue Rippen, was zu ihrer einzigartigen Struktur beiträgt. Die Samen sind zwar essbar, werden aber eher in dekorativen Arrangements, der Pharmazie und Bijouterie verwendet.
Anbau: Der Standort bevorzugt volle Sonne und offenen Raum, da die Schwarze Walnuss langfristigen Schatten schlecht verträgt. Der Boden sollte tiefgründig, nährstoffreich und gut durchlässig sein, idealerweise lehmig, mit einem pH-Wert von 6,0–7,5; kurzzeitig verträgt er auch leicht kalkhaltige Böden. Die Pflanzung in der Tschechischen Republik erfolgt von März bis November für Containerpflanzen. An trockenen Standorten ist in den ersten zwei bis drei Jahren eine Bewässerung wichtig. Nach dem Einwurzeln verträgt er kurze Trockenperioden; langanhaltende Staunässe führt zu Wachstumshemmung und dem Risiko von Wurzelerkrankungen. Junge Bäume werden durch Erziehungsschnitte geformt, später wird hauptsächlich ein Gesundheitsschnitt in der Vegetationsruhe durchgeführt. Die Frosthärte wird in europäischen Baumschulen mit etwa -28 °C angegeben; extreme Kahlfröste können junge Triebe schädigen, gleichzeitig wird eine Empfindlichkeit gegenüber späten Frühlingsfrösten angegeben. Die Früchte reifen im Oktober; die Ernte erkennt man am Aufplatzen der Fruchthülle und dem natürlichen Abfallen. Wurzeln und Blätter enthalten Juglon, das das Wachstum empfindlicher Pflanzen wie Tomaten, Paprika, Kartoffeln, Blaubeeren und Rhododendren hemmen kann. Daher wird der Nussbaum mit Abstand zu Nutzpflanzenbeeten platziert. An Krankheiten können Blattflecken und Anthraknose auftreten, bei Schädlingen Blattläuse und Milben, am häufigsten bei Schwächung durch Trockenheit. Die Pflanzabstände werden etwa 12–15 m gewählt, damit sich die Krone voll entwickeln kann und Platz für die Ernte ist.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 12.02.2026
Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Echten Walnuss
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Walnüsse |
|---|---|
| EAN: | 2284900474590 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 1000 und mehr |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Ernte-/Reifedatum: | Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Juglans B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
| Plant Passport 2: | A: Juglans B: CZ-4282 C: 25/FP/0134 D: NL |
| Plant Passport 3: | A: Juglans B: CZ-4282 C: 26/FP/0036 D: PL |
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