Schwarzkiefer 'Marie Bregeon' Pinus nigra 'Marie Bregeon'
Artikelnummer: 9999190 88970 720139 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Schwarzkiefer 'Marie Bregeon' - eine Zwergform, die in der Schweiz von Henri Bregeon als kontrollierte Kreuzung aus Schwarzkiefer und Dichtblättriger Kiefer gezüchtet wurde. Sie gehört zu den langsam wachsenden Nadelgehölzen, der jährliche Zuwachs beträgt etwa 5–9 cm, nach zehn Jahren erreicht sie eine Höhe von ca. 0,5 m und eine Breite von 0,6–0,7 m, im Erwachsenenalter üblicherweise 0,8–1 m Höhe und etwa 1 m Breite. Die Krone ist natürlich kugelförmig bis flach halbkugelförmig, sehr dicht und kompakt, ohne Bedarf an Formschnitt, die Äste sind kurz und reich verzweigt, wodurch ein zusammenhängendes grünes Kissen entsteht. Die Nadeln, etwa 8–10 cm lang, sind weicher als bei der gewöhnlichen Schwarzkiefer, erbsengrün bis hellgrün, oft leicht spiralförmig gedreht, was der Krone ein fein modelliertes Aussehen verleiht und 3–4 Jahre an den Trieben verbleibt, sodass die Pflanze auch im Winter nicht nach innen austrocknet. Blüten und kleine Zapfen sind unauffällig und für den Zierwert des Gehölzes von geringerer Bedeutung. Die Schwarzkiefer bildet keine Dornen und gilt im Allgemeinen nicht als giftig. Die Sorte 'Marie Bregeon' wird als niedrige Solitärpflanze auf kleineren Rasenflächen, in Heidegärten und Felsbereichen, in japanisch inspirierten und modernen Stadtgärten eingesetzt und bringt dank ihres kompakten Wachstums und ihrer Toleranz gegenüber verschmutzter Luft auch in Kübeln auf Terrassen und an Hauseingängen eine ganzjährige grüne Dominante.
Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und dem Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika vorkommt. Die weite Verbreitung dieser beeindruckenden Art erklärt ihre große Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Bedingungen, denen wir sie in unseren Gärten und Städten aussetzen. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, hat aber außer der Lichtbedürftigkeit keine ausgeprägten Anforderungen. In der Tschechischen Republik ist sie zwar nicht heimisch, aber angesichts des sich ändernden Klimas, insbesondere in warmen Tieflagen, verdrängt sie stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht überall, auch auf besonders kargen Böden. Sie verträgt Trockenheit gut und gedeiht sowohl in Ebenen als auch in Bergregionen. Sie wird oft auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die ursprüngliche Art dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der größere Ausmaße erreicht.
Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 27.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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