Schwarzkiefer 'Hornibrookiana' Pinus nigra 'Hornibrookiana'
Artikelnummer: 7070 999838 8431 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Schwarzkiefer 'Hornibrookiana' - stammt aus den sonnigen Regionen Süd- und Mitteleuropas, wo sie an trockenen, oft steinigen Hängen wächst und sich durch erhebliche Widerstandsfähigkeit gegen Wind und nährstoffarme Böden auszeichnet. Die Sorte Pinus nigra 'Hornibrookiana' entstand als Hexenbesen und wurde 1932 im Seneca Park in den USA entdeckt, von wo aus sie sich als Zwergform, Bodendeckerform in die Ziergärtnerei verbreitete. Sie wächst sehr langsam zu einem breit schalenförmigen, manchmal fast kriechenden Strauch mit festen, eher waagerechten Ästen und aufrechten kurzen Trieben, die ein dichtes, unregelmäßiges, aber kompaktes Kissen bilden. Im ausgewachsenen Zustand erreicht er eine Höhe von etwa 0,6–1 m und eine Breite von etwa 1–1,5 m, abhängig vom Standort und Alter, die jährlichen Zuwächse liegen in der Regel zwischen 5 und 10 cm. Die Nadeln sind steif, satt bis dunkelgrün, leicht glänzend, etwa 6–10 cm lang, wachsen in Büscheln zu je zweien und bilden eine gröbere, aber gleichmäßige Oberfläche der Krone. Die Sorte bildet keine Dornen und wird dank ihres Zwergwuchses in der Gartengestaltung als niedriges, immergrünes Element häufig eingesetzt. Sie eignet sich hervorragend als Solitär im Steingarten, an trockenen Hängen und in Vorgärten, in Heidegärten bildet sie ein dichtes Fundament, mit dem sich Heidekraut, Zwergkoniferen und Ziergräser gut kombinieren lassen. In Kübeln auf Terrassen und Balkonen sorgt sie für ganzjährige Struktur, besonders in Kombination mit Stauden und saisonalen Bepflanzungen.
Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und dem Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika vorkommt. Die weite Verbreitung dieser beeindruckenden Art erklärt ihre große Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Bedingungen, denen wir sie in unseren Gärten und Städten aussetzen. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, hat aber außer der Lichtbedürftigkeit keine ausgeprägten Anforderungen. In der Tschechischen Republik ist sie zwar nicht heimisch, aber angesichts des sich ändernden Klimas, insbesondere in warmen Tieflagen, verdrängt sie stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht überall, auch auf besonders kargen Böden. Sie verträgt Trockenheit gut und gedeiht sowohl in Ebenen als auch in Bergregionen. Sie wird oft auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die ursprüngliche Art dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der größere Ausmaße erreicht.
Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 27.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 60-80, 80-100 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Behälter oder Verpackung |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
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