Schwarzkiefer 'Heldreichii'

Artikelnummer: 8091
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Immergrüne Kiefer mit mittelchnellem, dichtem und regelmäßig kegelförmigen bis breit kegelförmigen Wuchs. Sie erreicht eine Höhe von etwa 8–12 m und eine Breite von 4–6 m, mit einem jährlichen Zuwachs von rund 20–30 cm. Die festen, steifen und leicht gebogenen Nadeln sind 8–15 cm lang, satt- bis dunkelgrün und wachsen paarweise. Ältere Bäume bilden 5–8 cm lange, gelbbraune bis hellbraune Zapfen. Sie ist sehr gut winterhart, bis etwa −28 bis −30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Heldreichii' - eine wüchsige Form der Schwarzkiefer mit einer dichten, regelmäßig kegelförmigen bis breitkegelförmigen Krone. Sie zeichnet sich durch einen starken, aufrechten Wuchs, kräftige Äste und lange, dunkelgrüne Nadeln aus, die eine markante und kompakte Krone bilden. Sie wächst mittelschnell, in der Regel mit jährlichen Zuwächsen von etwa 20–30 cm. Nach etwa zehn Jahren erreicht sie eine Höhe von ca. 2,5–3,5 m und eine Breite von 1,5–2 m. Im Alter kann sie eine Höhe von etwa 8–12 m und eine Breite von 4–6 m erreichen. In der Jugend ist die Krone regelmäßig kegelförmig mit einem ausgeprägten Terminaltrieb; später weitet sie sich allmählich aus und erhält eine massivere, breitkegelförmige bis unregelmäßig abgerundete Form. Die Nadeln wachsen paarweise in Büscheln, sind etwa 8–15 cm lang, fest, steif und gerade bis leicht gebogen. Sie haben eine satte bis dunkelgrüne Farbe und sind an den Zweigen dicht angeordnet. Sie bleiben mehrere Jahre am Baum, sodass die Krone dicht und robust wirkt. An älteren Bäumen bilden sich eiförmige bis eiförmig-kegelige Zapfen mit einer Länge von etwa 5–8 cm. Zuerst sind sie grün und nehmen bei der Reifung eine gelbbraune bis hellbraune Farbe an. Diese reifen im zweiten Jahr nach der Bestäubung, öffnen sich anschließend und setzen die geflügelten Samen frei. Die Rinde ist anfangs grau bis graubraun, dunkelt bei älteren Bäumen allmählich nach und verwandelt sich in eine dicke, tief gefurchte dunkelgraue bis grauschwarze Borke. Sie ist sehr gut winterhart, bis etwa −28 bis −30 °C.

Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und dem Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika vorkommt. Die weite Verbreitung dieser beeindruckenden Art erklärt ihre große Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Bedingungen, denen wir sie in unseren Gärten und Städten aussetzen. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, hat aber außer der Lichtbedürftigkeit keine ausgeprägten Anforderungen. In der Tschechischen Republik ist sie zwar nicht heimisch, aber angesichts des sich ändernden Klimas, insbesondere in warmen Tieflagen, verdrängt sie stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht überall, auch auf besonders kargen Böden. Sie verträgt Trockenheit gut und gedeiht sowohl in Ebenen als auch in Bergregionen. Sie wird oft auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die ursprüngliche Art dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der größere Ausmaße erreicht.

Anbau: Sie gedeihen am besten in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten nimmt zu. In offenen Lagen bewährt sich für junge Bäume der Schutz vor Winterwinden, gleichzeitig ist ein Mikroklima ohne langanhaltend stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am besten ist ein durchlässiger sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Lehmböden helfen eine Drainage und ein Hochbeet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerisierte Bäumchen werden von März bis November gepflanzt, solange der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung bis zur vollständigen Wurzelbildung, normalerweise in den ersten 2 Vegetationsperioden. Nach der Etablierung vertragen sie meist gut Trockenheit, aber anhaltende Staunässe erhöht das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung wird sparsam gewählt, in der Regel reicht ein Frühlingskompost oder ein langsam lösliches Nadelbaumdünger. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei einigen Arten können die Frühlings-„Kerzen“ zur Verdichtung im Mai bis Juni gekürzt werden. Rinden- oder Hackmulch stabilisiert die Feuchtigkeit und reduziert die Überhitzung der Wurzeln. Die Frostbeständigkeit liegt üblicherweise bei etwa -30 °C, im Garten ist daher normalerweise keine Winterabdeckung erforderlich. Bei Kübelpflanzen ist es ratsam, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Ummantelung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsresistenz ist meist mittel bis hoch, junge Anpflanzungen haben höhere Ansprüche an die Feuchtigkeit. Die Abstände werden großzügig gewählt, Richtwerte von 4–8 m je nach Art und Endkrone, um die Zirkulation der Luft zu gewährleisten.

Autor: Kamila | Revision: 28.09.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900123375
Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
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