Schwarzkiefer 'Gaëlle Brégeon' BAMBINO Pinus nigra 'Gaëlle Bregeon' BAMBINO

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Sehr langsam wachsende Sorte der Schwarzkiefer mit kompaktem, dicht verzweigtem Habitus. Im Erwachsenenalter erreicht sie eine Höhe von ca. 0,4–0,6 m und eine Breite von 0,6–0,8 m, die jährlichen Zuwächse betragen etwa 3–5 cm. Die Nadeln sind dunkelgrün, fest, 6–10 cm lang und bilden ein durchgehend immergrünes Kissen. Die Sorte eignet sich für kleine Gärten, Steingärten und die Kübelbepflanzung. Die Kultivierung ist anspruchslos, sie erfordert einen sonnigen Standort und durchlässigen Boden, die Frostbeständigkeit beträgt ca. −30 °C.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Schwarzkiefer 'Gaëlle Brégeon' BAMBINO - eine Zwergform der Schwarzkiefer, gezüchtet für extrem kompaktes Wachstum und eine regelmäßige kugelförmige Wuchsform. Die Art Pinus nigra stammt aus den Bergregionen Süd- und Mitteleuropas, wo sie an steinigen, oft kalkhaltigen Hängen und in trockeneren Wäldern wächst. Die Sorte 'Gaëlle Bregeon' BAMBINO behält die natürliche Widerstandsfähigkeit der Art, zeichnet sich jedoch durch ein deutlich verlangsamtes Wachstum und eine dichte Verzweigung von der Basis aus. Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie eine Höhe von ca. 0,4–0,6 m und eine Breite von 0,6–0,8 m. Die jährlichen Zuwächse liegen bei etwa 3–5 cm, was eine langfristige Beibehaltung der kompakten Form ohne Eingriffe ermöglicht. Die Nadeln wachsen zu zweit in Büscheln, sind 6–10 cm lang, fest, dunkelgrün und leicht glänzend. Das dichte Laub sorgt das ganze Jahr über für einen durchgehenden immergrünen Effekt. An älteren Pflanzen können sich kleinere braune Zapfen bilden. Die Sorte wird als Solitär in kleinen Gärten, auf Felssteppen, Heidegärten oder im Kübel auf Terrassen und Balkonen verwendet. In Kombination mit niedrigen Stauden oder Ziergräsern schafft sie einen stabilen, dunkelgrünen Akzent.

Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und dem Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika vorkommt. Die weite Verbreitung dieser beeindruckenden Art erklärt ihre große Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Bedingungen, denen wir sie in unseren Gärten und Städten aussetzen. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, hat aber außer der Lichtbedürftigkeit keine ausgeprägten Anforderungen. In der Tschechischen Republik ist sie zwar nicht heimisch, aber angesichts des sich ändernden Klimas, insbesondere in warmen Tieflagen, verdrängt sie stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht überall, auch auf besonders kargen Böden. Sie verträgt Trockenheit gut und gedeiht sowohl in Ebenen als auch in Bergregionen. Sie wird oft auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die ursprüngliche Art dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der größere Ausmaße erreicht.

Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Jana | Überarbeitet: 22.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60
Blattfarbe: Dunkelgrün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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