Schwarzkiefer 'Felek' Pinus nigra 'Felek'

Artikelnummer: 118583
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Die schmale, dichte Form setzt auch im kleinen Garten eine markante Vertikale. Nach 10 Jahren erreicht die Schwarzkiefer 'Felek' etwa 1,2 m Höhe und 0,5 m Breite, sie wächst daher nicht über ihren Platz hinaus und bleibt übersichtlich. Die langen, dunkelgrünen Nadeln bilden ganzjährig einen satten Hintergrund für Stauden und Steine. Die Sorte verträgt Wind, Trockenheit und Stadtklima gut und kommt in Kübeln, im Steingarten und in modernen Pflanzungen zur Geltung. Dank ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenheit, Wind und belasteter Luft eignet sie sich für Stadtgärten ebenso wie für exponierte Standorte.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Felek' - stammt von sonnigen, oft kalkhaltigen Hängen Süd- und Mitteleuropas, wo sie auf trockenen, steinigen Böden wächst und windige Lagen ebenso wie Stadtklima verträgt. In Deutschland wird die Art seit Langem in der Forstwirtschaft und im Ziergartenbau als robustes Nadelgehölz für anspruchsvollere Bedingungen verwendet. Die Sorte Pinus nigra 'Felek' gehört zu den zwergigen, langsam wachsenden Formen. Sie bildet einen schmalen, pyramidalen Wuchs mit kurzen, schlanken Trieben, die steil nach oben streben und die Krone mit der Zeit zu einem dichten, schmalen Kegel formen. Nach zehn Jahren erreicht sie etwa 1,2 m Höhe und 0,5 m Breite, im höheren Alter je nach Standort meist rund 2–3 m Höhe und 1–1,5 m Breite. Die Nadeln sind lang, dunkelgrün, steif, stehen zu zweit in Kurztrieben und haben eine leicht glänzende Oberfläche. Bei einem Teil der Pflanzen erscheinen zwischen den grünen Nadeln einzelne strohgelbe Nadeln, die der Krone fein verteilte Lichtakzente verleihen, ohne auffällig bunt zu wirken. Im Frühjahr trägt sie kleine männliche Zapfen, die im Mai gelben Pollen freisetzen, der von Bienen genutzt wird, die weiblichen Zapfen sind kleiner, braun und ergänzen eher das Gesamtbild des Baumes. Dank des schlanken und langsamen Wuchses eignet sich die Sorte für kleinere Stadtgärten, Vorgärten, Steingärten, Heidegartenkompositionen sowie für niedrige Gruppen mit anderen Nadelgehölzen. Gut zur Geltung kommt sie als senkrechter Akzent zwischen niedrigeren Stauden und Gräsern, in Kombination mit Wacholder, Bergkiefern und immergrünen Laubgehölzen.

Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika wächst. Aus der weiten Verbreitung dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichen Bedingungen, denen sie in unseren Gärten und Städten ausgesetzt ist. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, stellt aber außer ihrem Lichtbedarf keine ausgeprägten Ansprüche. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt jedoch angesichts des Klimawandels vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht überall, sogar auf besonders nährstoffarmen Böden. Trockenheit verträgt sie gut und wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgslagen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Wildart dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der größere Ausmaße erreicht.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigen sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, vor allem im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte zwergiger Kiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte sowie Wurzelfäule in schwerem Boden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und rund 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 27.11. 2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900378126
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 100-120
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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