Schwarzkiefer 'Fastigiata' Pinus nigra 'Fastigiata'
Artikelnummer: 116035Detaillierte Produktbeschreibung
Schwarzkiefer 'Fastigiata' - eine schmal säulenförmige Zuchtform der Schwarzkiefer, geschätzt für ihr aufrechtes Wachstum und ihre stabile, kompakte Krone. Die Art Pinus nigra stammt aus den Bergregionen Süd- und Mitteleuropas, wo sie natürlich auf steinigen, oft kalkhaltigen Hängen und in trockeneren Wäldern wächst. Die Sorte 'Fastigiata' behält die Widerstandsfähigkeit und Vitalität der Ursprungsart bei, bildet jedoch eine deutlich schmalere Wuchsform mit Ästen, die steil am Stamm nach oben gerichtet sind. In ausgewachsenem Zustand erreicht sie eine Höhe von etwa 6–10 m und eine Breite von 2–3 m, wobei die jährlichen Zuwächse etwa 20–30 cm betragen. Die Krone ist dicht, regelmäßig und behält ihre Form von Natur aus ohne Beschneidung. Die Nadeln wachsen in Büscheln zu zweit, sind 8–12 cm lang, fest, dunkelgrün und leicht glänzend, mit einer steifen Textur. Dank der dichten Belaubung wirkt der Baum oder Strauch das ganze Jahr über kompakt. Bei älteren Exemplaren erscheinen eiförmige bis kegelförmige Zapfen von 5–8 cm Länge, die zu brauner Farbe reifen. Der Kultivar wird als Solitärdominante in kleineren Gärten, als vertikales Akzent in modernen Kompositionen und in linearen Pflanzungen entlang von Wegen oder Zufahrten eingesetzt. Aufgrund seiner schmalen Krone ist er eine geeignete Alternative zu Zypressen oder Eiben, wo ein immergrünes Element ohne starke seitliche Ausdehnung gewünscht ist.
Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und dem Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika vorkommt. Die weite Verbreitung dieser beeindruckenden Art erklärt ihre große Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Bedingungen, denen wir sie in unseren Gärten und Städten aussetzen. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, hat aber außer der Lichtbedürftigkeit keine ausgeprägten Anforderungen. In der Tschechischen Republik ist sie zwar nicht heimisch, aber angesichts des sich ändernden Klimas, insbesondere in warmen Tieflagen, verdrängt sie stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht überall, auch auf besonders kargen Böden. Sie verträgt Trockenheit gut und gedeiht sowohl in Ebenen als auch in Bergregionen. Sie wird oft auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die ursprüngliche Art dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der größere Ausmaße erreicht.
Kultivierung: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln haben sie in voller Sonne, im leichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Jana | Überarbeitet: 22.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | 2284900366949 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 600 und mehr |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0010 D: NL |
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