Schwarzkiefer 'Birte' Pinus nigra 'Birte'

Artikelnummer: 70974
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Zwergkiefer, eine immergrüne Kiefer mit sehr langsamem, dichten und kompakten Wuchs. Zunächst ist sie regelmäßig kugelig, später breitkugelig bis polsterförmig. Sie erreicht eine Höhe von ca. 0,8–1 m und eine Breite von 1–1,2 m, wobei der jährliche Zuwachs nur 3–6 cm beträgt. Die festen, steifen und leicht gebogenen Nadeln sind 5–8 cm lang, satt- bis dunkelgrün und wachsen paarweise. Ältere Pflanzen können 5–8 cm lange braune Zapfen bilden. Sie ist sehr gut winterhart, bis etwa −28 bis −30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Birte' - ein zwergwüchsiger Kultivar der Schwarzkiefer mit kompaktem, dichtem und regelmäßig kugeligem bis breitkugeligem Wuchs. Im Vergleich zur ursprünglichen Art wächst sie deutlich langsamer, weist kurze Zuwächse auf und bildet eine dicht verzweigte Krone mit markanten, dunkelgrünen Nadeln. Sie wächst sehr langsam, in der Regel mit jährlichen Zuwächsen von etwa 3–6 cm. Nach etwa zehn Jahren erreicht sie eine Höhe von ca. 0,4–0,6 m und eine Breite von 0,5–0,7 m. Ältere Pflanzen können eine Höhe von etwa 0,8–1 m und eine Breite von 1–1,2 m erreichen. In jungen Jahren ist die Krone nahezu regelmäßig kugelig, später weitet sie sich leicht aus und nimmt eine breitkugelige bis polsterförmige Gestalt an. Die Nadeln wachsen paarweise in einem Bündel, sind etwa 5–8 cm lang, fest, steif und gerade bis leicht gebogen. Sie haben eine satte bis dunkelgrüne Farbe, die sie auch während des Winters behalten. An den kurzen Trieben stehen sie dicht gedrängt und verleihen der Pflanze ein kompaktes, stark strukturiertes Aussehen. An älteren Pflanzen können Zapfen gebildet werden, die in der Regel etwa 5–8 cm lang sind. Diese sind eiförmig bis kegelig-eiförmig, anfangs grün und nehmen bei der Reifung eine gelbbraune bis hellbraune Farbe an. Sie reifen im zweiten Jahr nach der Bestäubung aus. Sie ist sehr gut winterhart, bis etwa −28 bis −30 °C.

Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und dem Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika vorkommt. Die weite Verbreitung dieser beeindruckenden Art erklärt ihre große Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Bedingungen, denen wir sie in unseren Gärten und Städten aussetzen. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, hat aber außer der Lichtbedürftigkeit keine ausgeprägten Anforderungen. In der Tschechischen Republik ist sie zwar nicht heimisch, aber angesichts des sich ändernden Klimas, insbesondere in warmen Tieflagen, verdrängt sie stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht überall, auch auf besonders kargen Böden. Sie verträgt Trockenheit gut und gedeiht sowohl in Ebenen als auch in Bergregionen. Sie wird oft auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die ursprüngliche Art dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der größere Ausmaße erreicht.

Anbau: Sie gedeihen am besten in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten nimmt zu. In offenen Lagen bewährt sich für junge Bäume der Schutz vor Winterwinden, gleichzeitig ist ein Mikroklima ohne langanhaltend stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am besten ist ein durchlässiger sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Lehmböden helfen eine Drainage und ein Hochbeet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerisierte Bäumchen werden von März bis November gepflanzt, solange der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung bis zur vollständigen Wurzelbildung, normalerweise in den ersten 2 Vegetationsperioden. Nach der Etablierung vertragen sie meist gut Trockenheit, aber anhaltende Staunässe erhöht das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung wird sparsam gewählt, in der Regel reicht ein Frühlingskompost oder ein langsam lösliches Nadelbaumdünger. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei einigen Arten können die Frühlings-„Kerzen“ zur Verdichtung im Mai bis Juni gekürzt werden. Rinden- oder Hackmulch stabilisiert die Feuchtigkeit und reduziert die Überhitzung der Wurzeln. Die Frostbeständigkeit liegt üblicherweise bei etwa -30 °C, im Garten ist daher normalerweise keine Winterabdeckung erforderlich. Bei Kübelpflanzen ist es ratsam, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Ummantelung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsresistenz ist meist mittel bis hoch, junge Anpflanzungen haben höhere Ansprüche an die Feuchtigkeit. Die Abstände werden großzügig gewählt, Richtwerte von 4–8 m je nach Art und Endkrone, um die Zirkulation der Luft zu gewährleisten.

Autor: Kamila | Revision: 28.09.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900162145
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container C5
Form und Höhe: 15-25 cm
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