Schwarzer Schlangenbart 'Niger' Ophiopogon planiscapus 'Niger'

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Zierstaude aus Ostasien mit fast schwarzem, dauerhaftem Laub. Das Laub bleibt den größten Teil des Jahres erhalten. Die Pflanze bildet kompakte Horste, die sich als niedriger Bodendecker und für Gefäße eignen. Im Garten kommt sie an Wegen, im Schatten von Gehölzen und in modernen Pflanzungen mit Ziergräsern gut zur Geltung. Sie wird etwa 20 cm hoch. Im Vergleich zum grünlaubigen Schlangenbart wirkt sie kontrastreicher und hebt helle Steine oder Kies hervor. Geeignet ist ein Standort im Halbschatten bis Schatten mit gleichmäßig feuchtem, durchlässigem Boden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzer Schlangenbart 'Niger' - stammt aus Ostasien, vor allem aus Japan. Dort wächst er in lichten Wäldern auf humosen, eher feuchten Standorten. Die Sorte 'Niger' wird in der Gartenpraxis auch unter dem Namen 'Nigrescens' geführt und zählt wegen ihres dunklen Laubes zu den gefragten Formen. Ausgewachsen bildet sie dichte, sich langsam ausbreitende Horste von etwa 0,2 m Höhe und rund 0,3 m Breite. Die Blätter sind schmal und riemenförmig. Ihre Farbe reicht von schwarzpurpurn bis fast schwarz, in voller Sonne können sie einen bronzefarbenen Schimmer annehmen. Im Juli und August erscheinen über dem Laub kleine, weißlich rosa Blüten in kurzen Trauben. Danach können sich dunkelblaue Beeren entwickeln, die dekorativ, aber nicht zum Verzehr bestimmt sind. Die Pflanze wird als Bodendecker für den Schatten, in Kiesbeeten und in modernen Kompositionen verwendet. Dort hebt sie helle Steine hervor und bildet einen Kontrast zu Funkien, Farnen, Purpurglöckchen, Frühjahrszwiebelblumen oder niedrigen Ziergräsern. Insgesamt ist sie dank ihres dunklen Laubes und ihres anspruchslosen Wesens eine attraktive Zierpflanze. Ihre Fähigkeit, im Halbschatten zu wachsen, und ihre Widerstandskraft gegenüber unterschiedlichen Bedingungen machen sie bei Gärtnern und Landschaftsgestaltern beliebt.

Anbau:  Am zuverlässigsten gedeiht die Pflanze im Halbschatten bis lichten Schatten. Günstig sind eine leicht geschützte Lage und ein Kleinklima ohne winterliche Nässe. In tiefem Schatten wird der Bestand meist lichter. Geeignet ist ein humoser, nährstoffreicher und gleichmäßig feuchter, aber durchlässiger Boden mit Drainage. Empfohlen wird eine schwach saure bis neutrale Bodenreaktion von etwa pH 5,5–7,0. Gegossen wird vor allem nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit. Eingewurzelt verträgt die Pflanze kurze Trockenphasen, anhaltende Trockenheit führt jedoch zum Eintrocknen der Blattspitzen. Zur Düngung genügt in der Regel eine Gabe Kompost oder ausgewogener Dünger im Frühjahr. Ein Stickstoffüberschuss macht das Gewebe anfälliger. Der Rückschnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr durch Entfernen trockener Blätter. Eine Mulchschicht aus Laubkompost oder feiner Rinde hält die Feuchtigkeit stabil und schützt den Wurzelhals bei Kahlfrösten. Die Pflanzung erfolgt meist von März bis Mai und von September bis Oktober. Containerpflanzen lassen sich die ganze Saison über setzen, sofern in trockenen Monaten regelmäßig gegossen wird. Die Frosthärte liegt bei etwa −20 bis −23 °C. Entscheidend sind jedoch ein durchlässiger Boden und Schutz vor übermäßiger Winternässe. Für eine geschlossene Fläche wird ein Abstand von etwa 25–30 cm gewählt, also rund 9–12 Pflanzen pro m². An Problemen können Schnecken und in Gefäßen Larven des Dickmaulrüsslers auftreten. Bei Staunässe droht Wurzelfäule, daher bewähren sich ein luftiger Standort und eine Drainageschicht.

 Autor: Kristýna | Revision: 22.12. 2025 

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch O)
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Lichtverhältnisse: Halbschatten
Höhe: 20-40
Blütenfarbe: Rosa, Lila
Blattfarbe: Schwarz, Lila
Blütezeit: Juli, August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Ophiopogon B: CZ-4282 C: 26/FP/0122 D: NL
Plant Passport 2: A: Ophiopogon B: CZ-4282 C: 26/FP/0011 D: NL

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