Schwarz-Kiefer 'Felek' Pinus nigra 'Felek'
Artikelnummer: 118583Detaillierte Produktbeschreibung
Schwarzkiefer 'Felek' - stammt aus sonnigen, oft kalkhaltigen Hängen Süd- und Mitteleuropas, wo sie auf trockenen, steinigen Böden wächst und windiges sowie städtisches Umfeld verträgt. In der Tschechischen Republik wird die Art seit langem in der Forstwirtschaft und im Ziergartenbau als widerstandsfähiger Nadelbaum für anspruchsvollere Bedingungen eingesetzt. Die Sorte Pinus nigra 'Felek' gehört zu den Zwergformen, die langsam wachsen. Sie bildet einen schmalen, pyramidenförmigen Habitus mit kurzen, schlanken Trieben, die steil nach oben gerichtet sind und mit der Zeit die Krone zu einem dichten, schmalen Kegel formen. Nach zehn Jahren erreicht sie eine Höhe von etwa 1,2 m und eine Breite von 0,5 m, im höheren Alter normalerweise etwa 2–3 m Höhe und 1–1,5 m Breite, je nach Standort. Die Nadeln sind lang, dunkelgrün, steif, zu zweit in Büscheln, mit einer leicht glänzenden Oberfläche. Bei einem Teil der Pflanzen erscheinen zwischen den grünen Nadeln einzelne strohgelbe Nadeln, die der Krone leicht verteilte Lichtakzente verleihen, ohne einen auffällig bunten Eindruck zu erwecken. Im Frühjahr trägt sie kleine männliche Zapfen, die im Mai den von Bienen genutzten gelben Pollen freisetzen, weibliche Zapfen sind kleiner, braun und ergänzen eher das Gesamtbild des Baumes. Dank seines schlanken Wuchses und langsamen Wachstums eignet sich der Kultivar für kleinere Stadtgärten, Vorgärten, Steingärten, Heidekompositionen und niedrige Gruppen mit anderen Nadelbäumen. Er kommt gut als vertikaler Akzent zwischen niedrigeren Stauden und Gräsern zur Geltung, in Kombination mit Wacholder, Zwergkiefern und immergrünen Laubgehölzen.
Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika wächst. Die weite Verbreitung dieser beeindruckenden Art erklärt ihre große Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Bedingungen, denen wir sie in unseren Gärten und Städten aussetzen. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, hat aber außer der Lichtbedürftigkeit keine ausgeprägten Anforderungen. In der Tschechischen Republik ist sie zwar nicht heimisch, aber angesichts des sich ändernden Klimas, insbesondere in warmen Tieflagen, verdrängt sie stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht überall, auch auf besonders kargen Böden. Sie verträgt Trockenheit gut und gedeiht sowohl in Ebenen als auch in Bergregionen. Sie wird oft auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die ursprüngliche Art dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der größere Ausmaße erreicht.
Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 27.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | 2284900378126 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 100-120 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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