Schneemohn - Eomecon chionantha Eomecon chionantha
Artikelnummer: 135045Detaillierte Produktbeschreibung
Schneemohn - eine Rhizomstaude aus Ostchina, wo sie an den Rändern von Bergwäldern und an Wasserläufen in humosem, stets leicht feuchtem Boden wächst. Kam es Ende des 19. Jahrhunderts durch botanische Gärten in europäische Gärten. Sie bildet eine bodennahe Rosette aus großen, nierenförmigen bis herzförmigen Blättern an langen Stielen, normalerweise 10–20 cm breit, mit gewelltem Rand und einer leicht bereiften grünen Oberfläche. Im Frühling, meist von April bis Juni, wachsen 30–50 cm hohe Stängel mit 1–5 einfachen Blüten. Die Blüten ähneln Mohn, haben weiße Blütenblätter und auffällige gelbe Staubgefäße, und werden an wärmeren Tagen von den ersten Bestäubern aufgesucht. Die Pflanze sondert nach Verletzung einen für Mohngewächse typischen orangefarbenen Milchsaft ab und ist nicht zum Verzehr bestimmt. Im Beet wirkt sie als ruhiger weißer Punkt über der grünen Blätterfläche und lässt sich gut mit Funkien, Farnen, Purpurglöckchen und Frühlingsblumen-Zwiebeln kombinieren. Nach der Blüte bilden sich schmale Kapseln, die im Sommer reifen, aber im Bestand ist der Haupteffekt der Kontrast zwischen weißen Blüten und großen Blättern. In feuchteren und milden Wintern können die Blätter teilweise erhalten bleiben, unter normalen Bedingungen in der Tschechischen Republik zieht sich die Pflanze zurück und treibt im Frühjahr neu aus. Charakteristisch ähnelt sie der verwandten Kanadischen Blutwurzel, bildet aber einen flacheren, teppichartigen Bewuchs.
Anbau: Benötigt Halbschatten bis Schatten, eventuell Sonne nur bei ständig feuchtem Boden und ohne sommerliche Überhitzung der Wurzeln. Ideal ist humoser, durchlässiger Boden mit Beimischung von Laubhumus, pH-Wert ca. 5,5–7,0, ohne langfristige Staunässe. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst im September und Oktober, die Wurzeln sind flach und freuen sich über eine Mulchschicht aus Laub oder Kompost, die Feuchtigkeit speichert. Der Pflanzabstand beträgt normalerweise 40–50 cm, was etwa 4–6 Pflanzen pro m² entspricht. Unter günstigen Bedingungen breitet sich der Bestand allmählich durch Rhizome aus und erfordert möglicherweise eine Randbegrenzung. Die Bewässerung ist besonders im ersten Jahr und in trockenen Perioden wichtig. Eine leichte Frühjahrsdüngung mit Kompost ist ausreichend. Die Blüte wiederholt sich nach guter Etablierung regelmäßig, die Blätter bleiben bis zum Herbst dekorativ. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Bestände beträgt an einem geschützten Standort normalerweise etwa -20 °C. Junge Anpflanzungen können bei starkem Frost erfrieren, daher ist eine Winterabdeckung mit Laub oder Zweigen ratsam. An Krankheiten tritt in der Regel nichts Wesentliches auf. Schnecken können sich an den austreibenden Blättern zu schaffen machen. Die Kultivierung im Behälter ist in einem größeren Topf mit Drainage, regelmäßiger Bewässerung und winterlichem Schutz des Wurzelballens möglich. Der Bestand erneuert sich durch Teilung der Rhizome im Frühjahr. Beim Umpflanzen wird empfohlen, mit ganzen Stücken des Wurzelhalses zu arbeiten. Auf schweren Tonböden helfen ein erhöhter Standort und die Beimischung von Kies, damit die Wurzeln im Winter nicht im Wasser stehen.
Autor: Nikol | Revision: 10.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch E) |
|---|---|
| EAN: | 2284900499166 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Mai, Juni, April |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Enkianthus B: CZ-4282 C: 26/FP/0039 D: NL |
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.
