Schneebanane 'Red Tiger' Musa sikkimensis 'Red Tiger'
Artikelnummer: 102176 721778 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Roter Tiger Zwerg-Bananenstaude - eine exotische Pflanze mit einzigartigem Aussehen. Sie stammt aus dem Vorgebirge des Himalaya in der Region Sikkim und Nordostindien, wo sie an den Rändern von Monsunwäldern und auf Lichtungen bis zu 2000 m ü. NHN wächst. Die Sorte 'Roter Tiger' wird wegen ihrer großen Blätter mit dunkelroten bis weinroten Adern und Flecken angebaut, die mit dem Alter stärker hervortreten, besonders bei voller Sonneneinstrahlung. Die Pflanze bildet keinen echten Stamm, sondern einen festen Scheinstamm aus Blattscheiden, oft mit einem leichten rötlichen Ton. Sie bildet Horste mit mehreren Trieben, die Blätter können 1,5–2 m lang sein und wirken in der Saison als tropischer Hintergrund für Ziergräser, Sonnenhut, Sedum oder Purpurglöckchen mit dunklem Laub. Die Blüte erscheint eher nach 2–3 Saisons an einem ausgereiften Trieb, ist gelb bis cremefarben und kann nach dem Verblühen kleine Früchte ansetzen, die in der Tschechischen Republik meist nicht ausreifen. Im Vergleich zu Musa basjoo ist die Blattspreite fester und flattert oft weniger im Wind, sodass die Sorte auch ohne Anbindung gepflegter wirkt.
Anbau: Für den Anbau in der Tschechischen Republik ist volle Sonne und ein warmer, windgeschützter Standort erforderlich, wo die Blätter weniger reißen und der Scheinstamm besser ausreift. Der Boden sollte tiefgründig, humos und durchlässig sein, im Sommer dauerhaft feuchter, im Winter eher trockener, orientierungshalber pH 6,0–7,5. Wichtig sind eine gute Drainage und die Vermeidung von Staunässe im Winter, da das Rhizom leicht verrottet. In der Saison wächst die Pflanze bei regelmäßiger Bewässerung und Düngung, am besten mit einem höheren Kaliumanteil, schnell. Die Pflanzung erfolgt nach dem letzten Frost, meist im Mai, bei Containerpflanzen auch im Sommer. Die Blätter erfrieren normalerweise schon bei etwa -2 °C und der Scheinstamm verträgt nur kurzzeitig etwa -4 °C, daher wird sie im Freien hauptsächlich mit trockenem Winterschutz kultiviert. Bei guter Isolierung und trockenem Rhizom kann der unterirdische Teil etwa -10 bis -12 °C überstehen. In kälteren Regionen ist eine Überwinterung im Topf an einem hellen, frostfreien Ort sicherer. Als Solitärpflanze wird ein Abstand von 1,5–2 m eingehalten, in Gruppen normalerweise 1 Pflanze auf 2–3 m². Die häufigsten Probleme sind Schnecken auf jungen Blättern und Spinnmilben bei Überwinterung in Wärme. Im Behälter gedeiht sie in einem größeren Topf mit Drainage, im Sommer wird sie an die Sonne gestellt und während der Hitze täglich gegossen, damit die Blätter keinen Turgor verlieren. Für den Winter wird die Bewässerung stark reduziert und nur eine mäßige Feuchtigkeit des Substrats aufrechterhalten, idealerweise bei 2–8 °C, wenn die Pflanze in Ruhe geht. Bei der Überwinterung im Freien wird der Horst nach den ersten Frösten üblicherweise mit trockenem Laub oder Stroh bedeckt und mit atmungsaktivem Material umwickelt, damit kein Wasser eindringt. Im Frühjahr werden gefrorene Teile entfernt und neue Blätter wachsen schnell aus der Basis.
Autor: Nikol | Überarbeitet: 18.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Raritäten |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 300 und mehr |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Musa B: CZ-4282 C: 26/FP/0039 D: NL |
| Plant Passport 2: | A: Musa B: CZ-4282 C: 26/FP/0036 D: PL |
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