Schleierkraut x hybr. 'Rosenschleier' - Gypsophila x hybr. 'Rosenschleier' Gypsophila x hybr. „Rosenschleier“
Artikelnummer: 62472 2995 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Gypsophila x hybr. 'Rosenschleier' - kriechendes Schleierkraut aus der Familie der Nelkengewächse, ausgewählt aus Gebirgspopulationen der Art, die natürlich auf Felsspalten, Geröll und trockenen Hängen mit kalkhaltigem Untergrund wächst. Bildet dichte, polsterartige Horste mit leicht überhängenden Stängeln, die in der Reife normalerweise 10–20 cm hoch und 30–45 cm breit sind, wodurch sie Steine und den Rand von Beeten gut umreißen. Die Blätter sind klein, schmal bis lanzettlich, grün mit einem graublauen Schimmer und behalten in trockener Zeit eine feste Struktur. Im Mai und Juni erscheinen über dem Horst lockere, verzweigte Blütenstände mit etwa 1 cm großen Blüten, die sich oft fast weiß öffnen und während der Blüte einen zartrosa Farbton annehmen, normalerweise ohne ausgeprägten Duft. Die Hauptblütezeit liegt an der Wende vom Frühling zum Sommer und reicht oft bis in den Juli hinein, insbesondere bei regelmäßigem Entfernen verblühter Stiele. Die Blüten eignen sich für feine Gestecke, zum Schnitt und zum Trocknen und locken Bestäuber an, ohne schwer zu wirken. Die Pflanze enthält Saponine und wird daher als leicht giftig beim Verzehr eingestuft. In Kompositionen passt sie gut zu Sedum, Thymian, Sonnenröschen, niedrigem Schwingel oder Nelken und Kies, wo sie einen hellen Rand bildet.
Anbau: Volle Sonne, eventuell sehr heller Halbschatten, und ein windgeschützter Standort, an dem die Blätter nach Regen schnell abtrocknen, bewähren sich. Entscheidend ist ein durchlässiger Boden mit Sand- und Kiesanteil. Bei schwereren Böden werden Hochbeete und Drainage eingesetzt, ein Kalkanteil verschiebt den pH-Wert in den neutralen bis alkalischen Bereich, der geeignete pH-Wert liegt bei etwa 6,8–8,2. Setzlinge des Schleierkrauts Gypsophila repens ‘Rosenschleier’ wurzeln in Töpfen normalerweise gut an. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, mit einem Abstand von 30–35 cm, was etwa 8–11 Pflanzen pro m² entspricht. Die Bewässerung wird nach der Pflanzung gleichmäßig gehalten. Nach dem Einwurzeln ist die Sorte in der Regel trockenheitstolerant und empfindlicher gegen Wintervernässung. Die Düngung beschränkt sich auf eine leichte Kompostgabe oder einen niedrig dosierten Dünger im Frühjahr. Ein hoher Stickstoffanteil führt zu weichem Wachstum. Nach der Blüte werden die Blütenstände entfernt und ein Teil der Triebe gekürzt, um den Horst zu verdichten. Im Frühjahr werden trockene Teile zurückgeschnitten. Eine Kiesschicht hält den Wurzelhals trocken und reduziert die Fäulnis im Winter. Im Topf wird ein mineralisches Substrat mit Drainageschicht verwendet und der Topf an einem vor Winterregen geschützten Ort aufgestellt. Die Frostbeständigkeit liegt unter den Bedingungen der Tschechischen Republik normalerweise bei etwa -25 °C. Das größte Risiko ist die Kombination aus Frost und ständig feuchtem Boden. Als Krankheiten können Wurzelfäule in schweren Böden und Mehltau in zu dichten Beständen auftreten. Als Schädlinge sind Blattläuse an jungen Trieben zu nennen.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 08.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch G) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Rosa, Weiß |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Gypsophilla B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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