Schleierkraut 'Knuddel' - Gypsophila 'Knuddel' Gypsophila 'Knuddel'
Artikelnummer: 125562Detaillierte Produktbeschreibung
Schleierkraut 'Knuddel' - gehört zu den Polsterstauden aus der Familie der Nelkengewächse. In der Natur besiedelt die Gattung Gypsophila sonnige felsige Hänge und Felsspaltenbiotope, oft auf Kalken, wo Wasser schnell abfließt. Die Sorte 'Knuddel' wurde von Eugen Schleipfer aus einer Kombination von G. repens 'Rosea' und der Art Gypsophila petraea selektiert, was sich in einem niedrigen, fest kissenartigen Habitus und kurzen Blütenstielen widerspiegelt. In ausgewachsenem Zustand bildet sie Polster von etwa 10–15 cm Höhe und 25–30 cm Breite, mit leicht überhängenden Rändern, die sich für Mauern und Fugen zwischen Steinen eignen. Die kriechenden Stängel sind mit kleinen, löffelförmigen, graugrünen Blättern bedeckt. Von Juni bis August erscheinen über den Blättern rosa fünfzählige Blüten mit einem Durchmesser von etwa 0,8–1,2 cm, die in lockeren Rispen angeordnet sind. Die Blüte wirkt wie ein leichter Schleier knapp über dem Polster, und Bienen sowie kleine Bestäuber nutzen sie im Sommer. Die Pflanze ist nicht dornig, der Duft ist nur schwach. Bei Verzehr kann sie aufgrund von Saponinen die Verdauung reizen, daher zählt sie nicht zu den essbaren Arten. Sie kommt gut zur Geltung zwischen niedrigen Fetthennen, Thymianarten, Nelken, Steinkräutern, Felsenblümchen oder Graslilien, wo sie die Farbgebung vereinheitlicht und die Nachbarn nicht überragt. Geschnittene Stängel finden in kleinen Sträußen Verwendung, wo sie eine leichte Struktur verleihen.
Anbau: Volle Sonne und ein Standort mit schnellem Wasserablauf sind ideal, zum Beispiel an einem Hang, einem Hochbeet oder am Rand einer Steinmauer. Der Boden sollte leicht bis kiesig, gut durchlässig und mit einem höheren Kalziumanteil gewählt werden, optimal im Bereich von pH 7,0–8,0. Bei schweren Lehmböden wird der Kiesanteil erhöht und die Drainage verbessert. Die Bewässerung etablierter Polster beschränkt sich auf längere Trockenperioden; Staunässe fördert Wurzelfäule und Winterschäden. Gedüngt wird sparsam; geeignet sind Dünger mit geringerem Stickstoffgehalt oder nur eine dünne Schicht reifen Komposts außerhalb des Wurzelhalses. Nach der Hauptblüte wird in der Regel ein leichter Rückschnitt der verblühten Stängel durchgeführt, was die Verdichtung fördert und die Blüte oft bis zum Spätsommer verlängert. Als Mulchmaterial wird mineralisches Material bevorzugt, zum Beispiel feiner Kies; organische Mulche sind im Winter oft zu feucht. In Behältern werden kiesige Substrate und eine Drainageschicht verwendet. Die Frosthärte wird mit etwa -34 °C angegeben; bei trockenem Winterregime auch darunter. Junge Pflanzungen gedeihen unter Kiesmulch. An Krankheiten treten bei ungeeigneter Feuchtigkeit Fäulnis und stellenweise Mehltau auf, als Schädlinge Blattläuse an jungen Trieben. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 30–35 cm, was etwa 9–11 Pflanzen pro m² entspricht.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 08.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch G) |
|---|---|
| EAN: | 2284900416354 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Gypsophila B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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