Säulenapfel 'Tigawa' Malus domestica 'Tigawa'

Artikelnummer: 136967
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Tschechische Säulenapfelsorte mit rotem Fruchtfleisch, bezeichnet als UEB 5586/1. Sie stammt aus der Züchtung des Instituts für Experimentelle Botanik der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Střížovice und entstand aus einer Kreuzung von rotfleischigem Zuchtmaterial mit der Sorte 'Lambada'. Der Wuchs ist aufrecht und mittelstark, die Sorte eignet sich auch für kleine Gärten und größere Kübel. Im April bis Mai erscheinen dunkelrosa Blüten. Die Früchte reifen von Ende September bis Anfang Oktober und sind kegelförmig, rot, fest, saftig und geschmacklich ausgewogen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Säulenapfel 'Tigawa' - tschechische Säulenapfelsorte mit rotem Fruchtfleisch, züchterisch als UEB 5586/1 bezeichnet. Sie stammt aus der Zuchtstation für krankheitsresistente Äpfel des Instituts für Experimentelle Botanik der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Střížovice und entstand aus einer Kreuzung von rotfleischigem Zuchtmaterial mit der Sorte 'Lambada'. Der Wuchs ist säulenförmig, aufrecht und mittelstark. Das kurze Fruchtholz bildet sich dicht am Stamm, daher eignet sich die Sorte für kleine Gärten, schmale Streifen an der Terrasse und auch für größere Kübel. Die Blätter sind sommergrün, elliptisch und grün. Die Blüten öffnen sich mittelspät, meist im April bis Mai, und sind dunkelrosa gefärbt. Die Früchte reifen von Ende September bis Anfang Oktober, etwa zwei Wochen nach der Sorte 'Gala'. Sie sind klein bis mittelgroß, kegelförmig und auf dem größten Teil der Schale verwaschen dunkelrot gefärbt. Das Fruchtfleisch ist dunkelrot, fest, knackig und saftig, der Geschmack ausgewogen und für eine rotfleischige Sorte weniger säuerlich. Die Äpfel eignen sich zum Frischverzehr, für Obstsalate, Most und Kuchen, wo der rote Anschnitt für eine auffallende Optik sorgt. Sie enthalten Ballaststoffe, natürlichen Zucker, organische Säuren und im rot gefärbten Fruchtfleisch Anthocyane.

Anbau: Gewählt werden sonnige, warme Standorte, am besten nach Süden ausgerichtet. Erforderlich sind tiefgründige, mittelschwere bis lehmige Böden mit ausreichend Humus, guter Durchlässigkeit und gutem Wasserhaltevermögen. Ideal ist eine schwach saure bis neutrale Bodenreaktion. Die Pflanzgrube wird etwa 1 m x 60 cm ausgehoben, bei schweren Tonböden 80 x 80 x 100. Ungeeignet sind dauerhaft vernässte, verdichtete oder ausgeprägt sandige Böden ohne organische Substanz. Beim Anbau mehrerer Bäume richten sich die Abstände nach der Wuchsstärke der Unterlage und liegen üblicherweise bei etwa 3 bis 5 Metern zwischen den einzelnen Apfelbäumen. Das Gießen ist vor allem in den ersten Jahren nach der Pflanzung und in Trockenperioden wichtig. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und anschließend nach der Blüte mit ausgewogenen Düngern mit Stickstoff, Phosphor und Kalium oder mit hochwertigem Kompost, wobei zu hohe Stickstoffgaben nicht erwünscht sind. Der Schnitt ist entscheidend für einen regelmäßigen Ertrag und eine gesunde Kronenform. Der Haupt-Form- und Erhaltungsschnitt erfolgt in der Vegetationsruhe.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen

Autor: Nikol | Revision: 6.7. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Säulenäpfel
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne
Blütezeit: Mai, April
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Fruchtfarbe: Rot
Ernte-/Reifedatum: September, Oktober
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 26/FP/0107 D: CZ

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