Sauerkirsche 'Sabina' Prunus cerasus 'Sabina'
Artikelnummer: 2168Detaillierte Produktbeschreibung
Sauerkirsche 'Sabina' - sehr frühe Sauerkirsche, eine sogenannte saure Sorte. Gezüchtet im Obstforschungsinstitut in Skierniewice. Sie entstand aus der Kreuzung 'Łutówka' × 'Schirpotreb' und wird in der Praxis für ihre frühe Reife, ihr gesundes Wachstum und die gute Fruchtqualität geschätzt. Sie gehört zu den Sauerkirschen, also Kirschen mit einem deutlich frischen, säuerlichen Geschmack. Das Wachstum ist je nach Unterlage schwach bis mittelschwach, die Krone ist kompakt, eher kugelig und lässt sich durch einen Schnitt nach der Ernte gut erhalten. Die endgültige Größe des Baumes hängt von der Unterlage, dem Boden und der Erziehungsform ab. Die weißen Blüten öffnen sich von April bis Mai und sind wertvoll für Bienen. Die Früchte reifen sehr früh, unter tschechischen Bedingungen meist im Juni, in kühleren Lagen an der Wende von Juni zu Juli. Sie sind mittelgroß, rund bis leicht abgeflacht, leuchtend rot, saftig und platzen bei normalen Sommerregen nicht auf. Das Fruchtfleisch ist rot, der Geschmack angenehm säuerlich, frisch und in der Küche gut verwendbar. Die Sorte ist selbstbefruchtend und kann daher auch ohne eine zweite Sauerkirsche Früchte tragen. Die Früchte eignen sich zum Direktverzehr, für Aufläufe, Kuchen, Kompotte, Marmeladen, Sirupe, Säfte, Liköre und zum Einfrieren. Sie enthalten Wasser, organische Säuren, natürliche Zucker, Ballaststoffe, Kalium, Anthocyane und Vitamin C.
Pflege: Bevorzugt sonnige und wärmere Standorte, in einem geschützteren Mikroklima verbessert sich die Holzausreife und die Regelmäßigkeit der Ernte. Als Boden eignen sich lehmig-sandige bis lehmige Böden, gut durchlässig, mit ausreichend Feuchtigkeit während des Wachstums, pH-Wert ca. 6,5–8. Die Pflanzung der Jungpflanze erfolgt meist von März bis November je nach Jungpflanzentyp, nach der Pflanzung sind Bewässerung und Mulchen ratsam. Während der Fruchtbildung und des Fruchtwachstums ist eine regelmäßige, nicht staunasse Bewässerung vorteilhaft, damit der Baum keinen Stress erleidet. Gedüngt wird in der Regel im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Obstbaumdünger, eine Überdüngung mit Stickstoff erhöht die Wüchsigkeit. Der Schnitt bei Sauerkirschen erfolgt eher nach der Ernte, um den Gummifluss zu begrenzen und den jungen Austrieb zu fördern. Im ausgewachsenen Zustand rechnet man mit Abständen von etwa 3–4 m zwischen den Bäumen, bei stärkeren Unterlagen 4–5 m. Ausgereifte Bäume vertragen normalerweise Fröste von etwa −25 bis −28 °C, die Blüten können jedoch bei Frösten im Frühjahr bereits bei etwa −2 °C geschädigt werden, daher ist es ratsam, Frostlöcher zu meiden. Von Krankheiten können Monilia-Spitzendürre und Blattflecken auftreten, eine luftige Kronenführung und das Aufräumen von herabfallendem Laub sind vorteilhaft. Von Schädlingen können lokal die Kirschfruchtfliege und Vögel auftreten, bei späterer Ernte hilft eine rechtzeitige Ernte.
Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Süßkirschen und Sauerkirschen
Autor: Kristýna | Revision: 23.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sauerkirschen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Sauerkirschen - /Anleitung-zum-Anbau-von-Obstbäumen/Anleitung-zum-Anbau-von-Kirschen/ |
| Verpackung: | wurzelnackter Setzling |
| Plant Passport: | A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0101 D: PL |
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