Sauerkirsche 'Kelleris' Prunus cerasus 'Kelleris'
Artikelnummer: 2161Detaillierte Produktbeschreibung
Sauerkirsche 'Kelleris' - eine dänische Sorte, die nach dem Zweiten Weltkrieg gezüchtet wurde, in Europa oft unter dem Synonym Morellenfeuer geführt. Unter unseren Bedingungen gehört sie dank ihrer Selbstfruchtbarkeit und regelmäßigen, hohen Erträge zu den bewährten Sauerkirschen für die heimische Verarbeitung, sodass die Ernte auch in einem kleineren Garten ohne weitere Sauerkirsche zuverlässig ausfällt. Der Baum bildet eine kleinere, breitpyramidale bis kugelförmigere Krone mit halboffenem Astwerk, im Alter kann sie leicht überhängen. Die Blätter sind tiefgrün und verfärben sich im Herbst gelb bis orange. Im April bis Mai blüht sie mit weißen Blüten in Büscheln, die Bestäubern Pollen und Nektar spenden. Die Früchte reifen normalerweise ab der zweiten Julihälfte bis Anfang August. Sie sind mittelgroß, kugelförmig bis eiförmig, die Schale ist dunkelrot bis braunrot, am Baum hält sie sich in der Regel gut. Das Fruchtfleisch ist fester, rubinrot, sehr saftig und der Saft färbt stark. Der Geschmack ist süß-sauer bis leicht herb. Das festere Fruchtfleisch bleibt bei der Wärmebehandlung gut formstabil, daher wurde die Sorte auch in der Konservenverarbeitung geschätzt. In der Küche eignet sie sich für Kompott, Kuchen, Marmeladen, Säfte und zum Einfrieren. Natürliche Bestandteile der Früchte sind Ballaststoffe, Vitamin C, Kalium und Anthocyane, die für die dunkle Färbung verantwortlich sind.
Anbau: Bevorzugt sonnige und wärmere Standorte, in einem geschützteren Mikroklima verbessert sich die Holzausreife und die Regelmäßigkeit der Ernte. Als Boden eignen sich lehmig-sandige bis lehmige Böden, gut durchlässig, mit ausreichend Feuchtigkeit während des Wachstums, pH-Wert ca. 6,5–8. Die Pflanzung der Jungpflanze erfolgt meist von März bis November je nach Jungpflanzentyp, nach der Pflanzung sind Bewässerung und Mulchen ratsam. Während der Fruchtbildung und des Fruchtwachstums ist eine regelmäßige, nicht staunasse Bewässerung vorteilhaft, damit der Baum keinen Stress erleidet. Gedüngt wird in der Regel im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Obstbaumdünger, eine Überdüngung mit Stickstoff erhöht die Wüchsigkeit. Der Schnitt bei Sauerkirschen erfolgt eher nach der Ernte, um den Gummifluss zu begrenzen und den jungen Austrieb zu fördern. Im ausgewachsenen Zustand rechnet man mit Abständen von etwa 3–4 m zwischen den Bäumen, bei stärkeren Unterlagen 4–5 m. Ausgereifte Bäume vertragen normalerweise Fröste von etwa −25 bis −28 °C, die Blüten können jedoch bei Frösten im Frühjahr bereits bei etwa −2 °C geschädigt werden, daher ist es ratsam, Frostlöcher zu meiden. Von Krankheiten können Monilia-Spitzendürre und Blattflecken auftreten, eine luftige Kronenführung und das Aufräumen von herabfallendem Laub sind vorteilhaft. Von Schädlingen können lokal die Kirschfruchtfliege und Vögel auftreten, bei späterer Ernte hilft eine rechtzeitige Ernte.
Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Süßkirschen und Sauerkirschen
Autor: Nikol | Überarbeitung: 09.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sauerkirschen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Sauerkirschen - /Anleitung-zum-Anbau-von-Obstbäumen/Anleitung-zum-Anbau-von-Kirschen/ |
| Verpackung: | wurzelnackter Setzling |
| Plant Passport: | A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0101 D: PL |
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