Sauerkirsche 'Jachim®' - zur Säulenerziehung Prunus cerasus 'Jachim®'
Artikelnummer: 94850 109128 9999144 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Sauerkirsche 'Jachim' – eine kompakte deutsche Sorte, die sich ideal für den schmalen säulenförmigen Anbau eignet. Sie wurde in Sachsen durch die Kreuzung der Sorten 'Köröser' × 'Safir' gezüchtet und ist für kleine Gärten, schmale Beete, Terrassen und größere Gefäße bestimmt. Der Wuchs ist schlank, aufrecht und kompakt, mit kurzem fruchttragendem Austrieb entlang des durchgehenden Terminaltriebes. Die endgültige Größe des Baumes hängt von der Unterlage, dem Volumen des Wurzelraums, der Ernährung und dem Schnitt ab, weshalb eine feste Höhenangabe nicht angemessen ist. Die Blätter sind grün, glänzend, eiförmig-elliptisch und wirken gesund. Die weißen Blüten öffnen sich von April bis Mai und verleihen dem schlanken Bäumchen im Frühjahr einen hohen Zierwert. Die Früchte reifen im Sommer, meist im Juli. Sie sind rot bis dunkelrot, saftig, mit einem ausgeprägten Sauerkirsch-Aroma und einem süß-säuerlichen Geschmack. Sie eignen sich sowohl für den Frischverzehr als auch für die häusliche Verarbeitung, vor allem für Rührkuchen, Torten, Kompotte, Marmeladen, Sirupe, Säfte und Fruchtsoßen. Die Früchte enthalten Wasser, natürlichen Zucker, organische Säuren, Ballaststoffe, Kalium, Anthocyane und Vitamin C. Dank ihrer schmalen Form fügt sie sich hervorragend in einen modernen Nutzgarten mit Kräutern, Erdbeeren und niedrigen Beerensträuchern ein.
Pflege: Bevorzugt sonnige und wärmere Standorte, in einem geschützteren Mikroklima verbessert sich die Holzausreife und die Regelmäßigkeit der Ernte. Als Boden eignen sich lehmig-sandige bis lehmige Böden, gut durchlässig, mit ausreichend Feuchtigkeit während des Wachstums, pH-Wert ca. 6,5–8. Die Pflanzung der Jungpflanze erfolgt meist von März bis November je nach Jungpflanzentyp, nach der Pflanzung sind Bewässerung und Mulchen ratsam. Während der Fruchtbildung und des Fruchtwachstums ist eine regelmäßige, nicht staunasse Bewässerung vorteilhaft, damit der Baum keinen Stress erleidet. Gedüngt wird in der Regel im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Obstbaumdünger, eine Überdüngung mit Stickstoff erhöht die Wüchsigkeit. Der Schnitt bei Sauerkirschen erfolgt eher nach der Ernte, um den Gummifluss zu begrenzen und den jungen Austrieb zu fördern. Im ausgewachsenen Zustand rechnet man mit Abständen von etwa 3–4 m zwischen den Bäumen, bei stärkeren Unterlagen 4–5 m. Ausgereifte Bäume vertragen normalerweise Fröste von etwa −25 bis −28 °C, die Blüten können jedoch bei Frösten im Frühjahr bereits bei etwa −2 °C geschädigt werden, daher ist es ratsam, Frostlöcher zu meiden. Von Krankheiten können Monilia-Spitzendürre und Blattflecken auftreten, eine luftige Kronenführung und das Aufräumen von herabfallendem Laub sind vorteilhaft. Von Schädlingen können lokal die Kirschfruchtfliege und Vögel auftreten, bei späterer Ernte hilft eine rechtzeitige Ernte.
Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Süßkirschen und Sauerkirschen
Autor: Kristýna | Revision: 23.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sauerkirschen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Sauerkirschen - /Anleitung-zum-Anbau-von-Obstbäumen/Anleitung-zum-Anbau-von-Kirschen/ |
| Verpackung: | wurzelnackter Setzling |
| Plant Passport: | A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0128 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0104 D: PL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.
