Sauerkirsche 'Groniasta z Ujfehertoi' Prunus cerasus 'Groniasta z Ujfehertoi'

Artikelnummer: 2160
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Große, saftige Sauerkirschen mit markantem Geschmack reifen in der zweiten Hälfte des Julis. Die Sorte 'Groniasta z Ujfehertoi' stammt aus Ungarn und gehört zu den bewährten Sauerkirschen für Gärten und Obstplantagen. Die Früchte sind groß, rot bis dunkelrot, mittelfest, sehr saftig und süß-säuerlich. Sie eignen sich zum Frischverzehr, für Kuchen, Kompotte, Marmeladen, Säfte, Sirupe sowie zum Einfrieren. Die Fruchtbarkeit ist meist sehr reichlich, gelegentlich etwas unregelmäßiger. Die Sorte weist eine gute Frostbeständigkeit und Resistenz gegen Monilia-Blütenfäule auf.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Sauerkirsche 'Groniasta z Ujfehertoi' - eine ältere ungarische Sorte, auch bekannt unter dem Namen Újfehértói fürtös. Sie stammt aus der Obstbauregion um die Stadt Újfehértó und wird in Gärten für ihre sehr geschmackvollen Früchte und gute Widerstandsfähigkeit geschätzt. Das Wachstum ist mittelstark bis stärker, die Krone ist eher ausladend und bildet ausreichend fruchttragende Triebe. Die endgültige Größe des Baumes hängt von der Unterlage, dem Boden und dem Schnitt ab. Die weißen Blüten öffnen sich mittelfrüh, bieten reichlich Pollen und Nektar und sind bei Bienen sehr beliebt. Die Früchte reifen in der zweiten Hälfte des Juli. Sie sind groß, 6–7 g, rund bis leicht abgeflacht, rot bis dunkelrot, glänzend, mittelfest und sehr saftig. Das Fruchtfleisch ist rot, süß-säuerlich, aromatisch und geschmacksintensiv. Die Sorte ist selbstfruchtend bis teilweise selbstfruchtend und kann daher einzeln tragen; für einen gleichmäßigen Ertrag ist jedoch die Nähe einer anderen Sauerkirsche mit gleicher Blütezeit förderlich. Geeignet sind 'Kelleris', 'Nefris', 'Morela spät', 'Fanal' oder 'Achat'. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, für Aufläufe, Kompotte, Marmeladen, Fruchtsoßen, Säfte, Sirupe, Kirschfüllungen und zum Einfrieren. Sie enthalten Wasser, natürliche Zucker, organische Säuren, Ballaststoffe, Kalium, Anthocyane und Vitamin C.

Anbau: Bevorzugt einen sonnigen und wärmeren Standort; in einem geschützteren Mikroklima verbessern sich die Holzreife und die Regelmäßigkeit des Ertrags. Ein lehmig-sandiger bis lehmiger, gut durchlässiger Boden mit ausreichender Feuchtigkeit während des Wachstums und einem pH-Wert von ca. 6,5–8 hat sich bewährt. Die Pflanzung der Setzlinge erfolgt meist von März bis November je nach Setzlingstyp; nach der Pflanzung sind Bewässerung und Mulch empfehlenswert. Während des Fruchtansatzes und -wachstums ist eine regelmäßige, nicht überwässernde Bewässerung vorteilhaft, damit der Baum keinen Stress erleidet. Die Düngung erfolgt üblicherweise im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Obstdünger; eine Überdüngung mit Stickstoff erhöht das Wachstum. Der Schnitt bei Sauerkirschen erfolgt eher nach der Ernte, um das Austreten von Gummifluss zu reduzieren und den jungen Austrieb zu fördern. Im Erwachsenenalter rechnet man mit Abständen von ca. 3–4 m zwischen den Bäumen, bei stärkeren Unterlagen 4–5 m. Ausgereifte Bäume vertragen üblicherweise Fröste um −25 bis −28 °C, Blüten können jedoch bei Frühlingsfrösten bereits um −2 °C geschädigt werden, daher ist es ratsam, Frostsenken zu meiden. Als Krankheiten können Monilia-Blütenwelke und Blattflecken auftreten; eine luftige Kronenführung und das Entfernen von Falllaub sind vorteilhaft. Als Schädlinge können lokal die Kirschfruchtfliege und Vögel auftreten; bei späterer Ernte hilft eine rechtzeitige Ernte.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Kirschen und Sauerkirschen

Autor: Kristýna | Überarbeitet: 23.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Sauerkirschen
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Sauerkirschen - /Anleitung-zum-Anbau-von-Obstbäumen/Anleitung-zum-Anbau-von-Kirschen/
Verpackung: wurzelnackter Setzling
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0101 D: PL

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