Sauerkirsche 'Galena' Prunus cerasus 'Galena'

Artikelnummer: 120867
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Helle Sauerkirsche mit farblosem Saft, die bereits an der Wende vom Juni zum Juli reift. Die Sorte 'Galena' bildet größere, rundliche bis leicht abgeflachte Früchte mit hellroter Schale, gelblich weichem Fruchtfleisch und einem höheren Zuckergehalt. Der Geschmack ist mild, süß und auch für Kinder geeignet, die die starke Säure gewöhnlicher Sauerkirschen nicht mögen. Die Früchte eignen sich zum Direktverzehr, für Aufläufe, Kompotte, Marmeladen, Fruchtsoßen sowie zum Einfrieren. Der Baum weist eine mittlere Produktivität, eine gute Frosthärte und eine geringe Anfälligkeit für Krankheiten auf.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Sauerkirsche 'Galena' – eine polnische Sauerkirschsorte mit hellem Fruchttyp, süßerem Geschmack und früher Reife. Sie entstand in der polnischen Züchtung und ergänzt das Sortiment an frühen Sauerkirschen für Gärten sowie kleinere Obstpflanzungen. Das Wachstum ist mittelsstark, die Krone lässt sich durch regelmäßiges Auslichten gut erhalten und die endgültige Größe des Baumes hängt von der Unterlage, dem Boden und der gewählten Form ab. Die weißen Blüten öffnen sich von April bis Anfang Mai und bieten Bienen Pollen und Nektar. Die Früchte reifen an der Wende von Juni zu Juli, etwa zwei Wochen vor der Sorte 'Groniasta z Ujfehertoi'. Sie sind größer, kugelig bis leicht abgeflacht, mit einer hellroten Schale, gelblichem weichem Fruchtfleisch und farblosem Saft. Der Geschmack ist süß und fein, mit einer höheren Zuckerhaltigkeit und nur einer milden Kirschsäure. Der Stein ist größer, der Stiel mittellang. Die Früchte eignen sich zum Direktverzehr, für Aufläufe, Kuchen, Kompotte, Marmeladen, Fruchtsaucen, Sirupen und zum Einfrieren. Sie enthalten Wasser, natürlichen Zucker, Ballaststoffe, Kalium, Anthocyane und Vitamin C.

Pflege: Bevorzugt sonnige und wärmere Standorte, in einem geschützteren Mikroklima verbessert sich die Holzausreife und die Regelmäßigkeit der Ernte. Als Boden eignen sich lehmig-sandige bis lehmige Böden, gut durchlässig, mit ausreichend Feuchtigkeit während des Wachstums, pH-Wert ca. 6,5–8. Die Pflanzung der Jungpflanze erfolgt meist von März bis November je nach Jungpflanzentyp, nach der Pflanzung sind Bewässerung und Mulchen ratsam. Während der Fruchtbildung und des Fruchtwachstums ist eine regelmäßige, nicht staunasse Bewässerung vorteilhaft, damit der Baum keinen Stress erleidet. Gedüngt wird in der Regel im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Obstbaumdünger, eine Überdüngung mit Stickstoff erhöht die Wüchsigkeit. Der Schnitt bei Sauerkirschen erfolgt eher nach der Ernte, um den Gummifluss zu begrenzen und den jungen Austrieb zu fördern. Im ausgewachsenen Zustand rechnet man mit Abständen von etwa 3–4 m zwischen den Bäumen, bei stärkeren Unterlagen 4–5 m. Ausgereifte Bäume vertragen normalerweise Fröste von etwa −25 bis −28 °C, die Blüten können jedoch bei Frösten im Frühjahr bereits bei etwa −2 °C geschädigt werden, daher ist es ratsam, Frostlöcher zu meiden. Von Krankheiten können Monilia-Spitzendürre und Blattflecken auftreten, eine luftige Kronenführung und das Aufräumen von herabfallendem Laub sind vorteilhaft. Von Schädlingen können lokal die Kirschfruchtfliege und Vögel auftreten, bei späterer Ernte hilft eine rechtzeitige Ernte.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Kirschen und Sauerkirschen

Autor: Kristýna | Revision: 23.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Obstbaum Solitär
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Verpackung: Verpackung oder Behälter
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 24/FP/0026 D: PL

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