Sauerkirsche 'Erdi Bötermo' Prunus cerasus 'Erdi Bötermo'
Artikelnummer: 2155Produktdetailbeschreibung
Sauerkirsche 'Erdi Bötermo' - eine ungarische, selbstbefruchtende Sorte, die aus der Kreuzung 'Pándy 38' × 'Nagy Angol' hervorgegangen ist. In Gärten wird sie für ihre regelmäßige Fruchtbarkeit, große attraktive Früchte und einen Geschmack geschätzt, der Süße, Säure und ein zart würziges Aroma vereint. Das Wachstum ist mittelstark, die Krone ist eher breit und bleibt bei einem guten Schnitt luftig. Die endgültige Größe des Baumes hängt von der Unterlage, dem Standort und der gewählten Erziehungsform ab. Die weißen Blüten öffnen sich mittelfrüh, meist von April bis Anfang Mai, und sind wertvoll für Bienen. Die Früchte reifen ab Anfang Juli. Sie sind groß, meist um 6 g, glänzend, karminrot bis dunkelrot, mit rotem saftigem Fruchtfleisch und einem stark färbenden Saft. Der Geschmack ist süß-säuerlich, aromatisch und pikant fruchtig, daher schmecken die Früchte frisch hervorragend und verleihen Einköchen eine satte Farbe. Die Sorte ist zuverlässig selbstbefruchtend und trägt daher auch ohne eine weitere Sauerkirsche in der Nähe Früchte. Die Früchte enthalten Wasser, natürlichen Zucker, Ballaststoffe, Kalium, Anthocyane und Vitamin C. In der Küche eignen sie sich für Aufläufe, Kompotte, Marmeladen, Säfte, Sirupe, Fruchtsoßen, zum Einfrieren sowie zur Herstellung von Kirschfüllungen. Die Früchte platzen bei Regen nicht auf und sind sehr resistent gegen Moniliose.
Anbau: Bevorzugt einen sonnigen und wärmeren Standort; in einem geschützteren Mikroklima verbessern sich die Holzreife und die Regelmäßigkeit des Ertrags. Ein lehmig-sandiger bis lehmiger, gut durchlässiger Boden mit ausreichender Feuchtigkeit während des Wachstums und einem pH-Wert von ca. 6,5–8 hat sich bewährt. Die Pflanzung der Setzlinge erfolgt meist von März bis November je nach Setzlingstyp; nach der Pflanzung sind Bewässerung und Mulch empfehlenswert. Während des Fruchtansatzes und -wachstums ist eine regelmäßige, nicht überwässernde Bewässerung vorteilhaft, damit der Baum keinen Stress erleidet. Die Düngung erfolgt üblicherweise im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Obstdünger; eine Überdüngung mit Stickstoff erhöht das Wachstum. Der Schnitt bei Sauerkirschen erfolgt eher nach der Ernte, um das Austreten von Gummifluss zu reduzieren und den jungen Austrieb zu fördern. Im Erwachsenenalter rechnet man mit Abständen von ca. 3–4 m zwischen den Bäumen, bei stärkeren Unterlagen 4–5 m. Ausgereifte Bäume vertragen üblicherweise Fröste um −25 bis −28 °C, Blüten können jedoch bei Frühlingsfrösten bereits um −2 °C geschädigt werden, daher ist es ratsam, Frostsenken zu meiden. Als Krankheiten können Monilia-Blütenwelke und Blattflecken auftreten; eine luftige Kronenführung und das Entfernen von Falllaub sind vorteilhaft. Als Schädlinge können lokal die Kirschfruchtfliege und Vögel auftreten; bei späterer Ernte hilft eine rechtzeitige Ernte.
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Kirschen und Sauerkirschen
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sauerkirschen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Sauerkirschen - /Anleitung-zum-Anbau-von-Obstbäumen/Anleitung-zum-Anbau-von-Kirschen/ |
| Verpackung: | wurzelnackter Setzling |
| Plant Passport: | A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0151 D: HU |
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