Sanddorn 'Moskowskaja Krassawiza' Hippophae rhamnoides 'Moskowskaja Krassawiza'
Artikelnummer: 11498Produktdetailbeschreibung
Sanddorn 'Moskowskaja Krassawiza' - Die mittelfrühe Sorte wurde 1997 gezüchtet. Diese weibliche Obstsorte zeichnet sich durch eine mittelfrühe Ernte, kompakten Wuchs und nahezu dornenlose Zweige aus. Der Sanddorn ist ein sommergrüner, zweihäusiger Strauch, der in Europa und Asien beheimatet ist. Dort wächst er an sonnigen, sandigen Ufern, auf Flussschotterflächen, Dünen, Kieshängen und anderen offenen Standorten mit durchlässigem Boden. 'Moskowskaja Krassawiza' erreicht etwa 2,5 m Höhe und 2–2,5 m Breite. Es entsteht ein kompakter Strauch mit braunen, nur sehr schwach bedornten Zweigen. Die Blätter sind schmal und lanzettlich, grün bis graugrün und auf der Unterseite silbrig filzig behaart. Dadurch wirkt der Strauch hell und erinnert an Pflanzen trockener Standorte. Die Blütezeit liegt im März bis April. Dann erscheinen am vorjährigen Holz kleine, unscheinbare weibliche Blüten. Der Sanddorn wird durch den Wind bestäubt und ist zweihäusig. Für den Fruchtansatz benötigt er daher eine männliche Pflanze in der Nähe. Geeignet sind der Sanddorn 'Befruchter', 'Pollmix' oder eine andere männliche Sorte, die zur selben Zeit blüht. Ein männlicher Strauch reicht in der Regel für 4–6 weibliche Pflanzen aus. Die Reifezeit der Früchte liegt im August. In kühleren Sommern kann sich die Ernte bis Ende August oder Anfang September verschieben. Die Früchte sind orange, birnenförmig, saftig, süßsauer und aromatisch. Sie enthalten Vitamin C, Carotinoide, Vitamin E, organische Säuren und natürliche Öle. Verwendet werden sie frisch, getrocknet und tiefgekühlt sowie für Säfte, Sirupe, Marmeladen, Eingemachtes, Püree und Tee. Im Garten eignet sich die Sorte als Fruchtstrauch und als Teil einer essbaren Hecke. Ebenso passt sie als heller Akzent in Nutzpflanzungen oder als robuster Strauch an einen sonnigen, trockeneren Hang.
Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger, eher offener Standort. Am besten gedeiht der Strauch in voller Sonne. Dort färben sich die Früchte gut aus und erreichen einen hohen Gehalt an Zucker und Vitamin C. Der Boden sollte leicht bis mittelschwer, sandig bis lehmig-sandig und gut durchlässig sein, ohne länger anhaltende Staunässe. Geeignet ist ein schwach saurer bis neutraler oder leicht alkalischer pH-Wert von etwa 6–7,5. Trockenheit verträgt der Sanddorn sehr gut, und nach dem Anwachsen benötigt er nur wenig Wasser. Empfindlicher reagiert er auf dauerhafte Nässe sowie auf schwere, luftarme Böden. Die Frosthärte liegt bei etwa −30 °C. In üblichen Gärten überwintert der Strauch daher ohne besonderen Schutz. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder im Herbst. Für Solitärpflanzen und lockere Gruppen empfiehlt sich ein Pflanzabstand von etwa 2,5–3 m. Bei frei wachsenden Hecken beträgt der Abstand zwischen den Pflanzen meist 1–1,5 m. In den ersten Jahren nach der Pflanzung sind regelmäßiges Gießen in Trockenperioden und eine Mulchschicht aus organischem Material förderlich. Der Mulch hemmt das Unkraut und gleicht Schwankungen der Bodenfeuchte aus. Der Rückschnitt dient dem Auslichten des Strauchs, dem Entfernen alter, wenig tragender Zweige und der Lenkung des Wuchses. Am reichsten tragen mittelalte Triebe. Der Sanddorn ist im Allgemeinen gesund, und Schädlinge oder Krankheiten treten nur selten auf. Wichtiger ist die Wahl eines hellen, luftigen Standorts. In der Gartengestaltung eignet er sich als Solitär, als Teil essbarer Hecken und für Landschaftspflanzungen. Dort verbindet er die Zierwirkung des silbrigen Laubs mit dem praktischen Nutzen einer reichen Ernte orangefarbener Beeren.
Autor: Kristýna | Revision: 21.07. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sanddorn (Zitrone des Nordens) |
|---|---|
| EAN: | 2284900147746 |
| Verpackung: | Container p9 |
| Plant Passport: | A: Hippophae B: CZ-4282 C: 21/FP/0048 D: CZ |
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