Sand-Liebesgras Eragrostis trichodes
Artikelnummer: 3403 51459 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Sand-Liebesgras - nordamerikanisches Präriegras, das an sandige und kiesige Böden gebunden ist und häufig an trockenen Hängen sowie in lichten Steppengesellschaften vorkommt. Es bildet aufrechte, schmale Horste aus grünen Blättern, die während der Saison eine klare, senkrechte Form bewahren und sich im Herbst leicht strohfarben verfärben können. Von August bis Oktober erscheinen über dem Laub sehr feine, locker aufgebaute Blütenstände, anfangs grünlich, später mit einem Hauch von Rosa bis Beige. Ausgewachsen erreicht es etwa 80–120 cm Höhe und 40–60 cm Breite und füllt damit gut den mittleren bis hinteren Bereich von Staudenbeeten. Die Rispen eignen sich für den Schnitt und zum Trocknen, im Winter verleihen sie der Pflanzung eine durchscheinende Struktur, und bei Raureif tritt die Zeichnung der gesamten Komposition besonders hervor. In naturnahen Pflanzungen wird es mit Sonnenhut, Purpur-Sonnenhut, Fetthenne, Eisenkraut, Blauraute, Schafgarbe oder niedrigeren Sträuchern wie Spiersträuchern oder Fingersträuchern kombiniert. Die Bestäubung erfolgt überwiegend durch den Wind, dennoch ist der Grasbestand als Unterschlupf und Winterquartier für Kleintiere bedeutsam. Der Horst bildet keine Rhizome und breitet sich nicht invasiv aus, daher bleibt er auch in kleineren Pflanzungen klar erkennbar und lässt sich gut mit Zwiebelblumen kombinieren, die im Frühjahr den Raum füllen, bevor sich die Gräser schließen.
Anbau: Für den Anbau von Sand-Liebesgras bewähren sich volle Sonne und ein sehr durchlässiger, eher magerer Boden, idealerweise sandig oder kiesig, mit einem pH-Wert von etwa 6–7,5. In nährstoffreichen, schweren Böden empfiehlt sich eine Verbesserung der Struktur durch Beimischung von Kies und Sand im gesamten Pflanzbereich sowie ein erhöhtes Beet, da winterliche Staunässe die häufigste Ursache für Ausfälle ist. Das Gießen ist vor allem in den ersten Wochen nach der Pflanzung wichtig, später verträgt die Pflanze kurze Trockenperioden besser als Nässe. Die Düngung beschränkt sich in der Regel auf eine mäßige Kompostgabe im Frühjahr, eine intensive Düngung fördert weiches Wachstum und Umfallen. Im Frühjahr werden die trockenen Horste dicht über dem Boden zurückgeschnitten, um den Neuaustrieb zu fördern, während der Saison ist meist kein weiterer Rückschnitt erforderlich. Die Pflanzung ist von März bis Oktober möglich, am sichersten ist der Frühjahrstermin. Der Pflanzabstand beträgt etwa 45–55 cm, was rund 4–5 Pflanzen pro m² entspricht. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist es bis etwa −28 °C winterhart, vor allem in trockenerem, durchlässigem Boden. Bei anhaltend feuchter Witterung können Blattfleckenkrankheiten auftreten, ansonsten ist die Widerstandsfähigkeit gut und Schädlinge kommen nur vereinzelt vor. Im Kübel bewähren sich ein mineralisches Substrat mit Drainage, regelmäßigeres Gießen und ein Winterschutz vor dauerhafter Durchnässung. An windigen Standorten empfiehlt es sich, die Horste im Herbst zusammenzubinden, damit die Blütenstände nicht abknicken, zugleich wird so das Eindringen von Wasser in die Horstmitte verringert. Nach einigen Jahren lässt sich der Bestand durch Teilung im Frühjahr verjüngen, was die Dichte des Laubes und die Regelmäßigkeit der Blüte erhöht.
Autor: Kristýna | Revision: 23.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sonstige Ziergräser |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100, 100-120 |
| Blütezeit: | August, September, Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Eragrostis B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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