Säge-Eiche Quercus acutissima
Artikelnummer: 95844Detaillierte Produktbeschreibung
Spitzblättrige Eiche - eine laubabwerfende Art aus Ostasien, besonders verbreitet in China, Korea und Japan. Sie zeichnet sich durch ungewöhnlich lange, schmal-längliche Blätter mit einem regelmäßig gesägten Rand aus, oft 12–20 cm lang, sodass sie aus der Ferne an eine Kastanie erinnern kann. Die Blattadern auf der Unterseite sind fein behaart und die Triebe können in der Jugend auffallend filzig sein, die Knospen sind mit feinen Borsten bedeckt, typisch für eine verwandte Gruppe von Eichen. Das Frühlingsaustreiben ist frischgrün, im Sommer dunkeln die Blätter nach und färben sich im Herbst gelb bis gelbbraun, oft erst im Oktober und November. Im April bis Mai erscheinen unauffällige Kätzchen und nach der Bestäubung bilden sich Eicheln mit einer tieferen, dicht bewimperten Cupula. Die Früchte reifen etwa nach 18 Monaten, meist im September bis Oktober des zweiten Jahres, und bei reifen Bäumen kann der erste nennenswerte Ertrag bereits um das 10. Lebensjahr auftreten. Eicheln sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Vögel und Kleintiere und verleihen dem Garten einen natürlichen Rhythmus im späten Saisonverlauf. Der Stamm ist schlank, die Krone in der Jugend breit kegelförmig, später oval bis breit eiförmig. Unter europäischen Bedingungen erreicht er normalerweise eine Höhe von 10–15 m und eine Breite von 8–12 m, in wärmeren und tieferen Böden kann er größer werden. Die Rinde ist graubraun und mit dem Alter stärker gefurcht, stellenweise mit korkartiger Wirkung. Im Garten wirkt er als markanter Solitär und in Alleen schafft er Schatten mit einer fein „gezackten“ Blättertextur, er harmoniert gut mit Buchen, Kiefern, Hainbuchen und Ziergräsern.
Anbau: Bevorzugt volle Sonne, in der Jugend verträgt sie auch lichten Halbschatten. Wächst am besten in tieferem, nährstoffreichem und gut strukturiertem Boden, der frisch bleibt, aber nicht dauerhaft staunass ist. Geeignet ist ein pH-Wert von etwa 5,5–7,2, bei schwereren Lehmböden helfen Drainage und Kompostzugabe zur Verbesserung der Belüftung. Die Pflanzung erfolgt von März bis November außerhalb der Frostperioden, in den ersten 1–2 Saisons wird gleichmäßig gegossen, später verträgt der Baum auch kürzere Trockenperioden. Gedüngt wird im Frühjahr sparsam, eine Mulchschicht aus Laubkompost oder Rinde stabilisiert die Feuchtigkeit in der Wurzelzone. Der Schnitt beschränkt sich in der Regel auf den Erziehungsschnitt und die Entfernung beschädigter Äste in der Vegetationsruhe, die säulenförmige Wuchsform behält er ohne Formgebung bei. Im ausgewachsenen Zustand wird mit einer Höhe von ca. 15–18 m und einer Breite von 4–5 m gerechnet, für Alleen eignet sich ein Abstand von etwa 3–4 m. Die Frostbeständigkeit wird mit ca. −29 °C angegeben, junge Anpflanzungen freuen sich über eine Mulchschicht im Wurzelbereich bei strengem Frost. Die Sorte wird für ihre höhere Mehltauresistenz geschätzt, dennoch können Blattläuse oder gallbildende Insekten auftreten. Die Eicheln reifen meist im September bis Oktober. Bei Straßenbepflanzungen bewährt sie sich auch dort, wo ein Baum mit regelmäßiger Form und gesunden Blättern benötigt wird, bei Bodenversalzung kann sie jedoch empfindlicher sein.
Autor: Nikol | Revision: 24.2.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Eichen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 1000 und mehr |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Quercus B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL |
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