Rutenhirse 'Sangria' Panicum virgatum 'Sangria'
Artikelnummer: 721686 101750 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Rutenhirse 'Sangria' - stammt aus den nordamerikanischen Prärien und von offenen Standorten, wo sie auf trockeneren wie auch feuchteren Böden wächst. In der Praxis ist sie als Jungpflanze der Rutenhirse Panicum virgatum gefragt. Die Sorte 'Sangria' ist ein kompaktes, horstbildendes Ziergras mit schmalen, flachen Blättern. Diese sind im Frühjahr grün und färben sich ab dem Sommer an den Spitzen dunkelrot, im Herbst oft mit gelben Anteilen. Von Juli bis September erheben sich über dem Laub luftige, fein verzweigte Rispen aus kleinen Ährchen in rotgrünen bis braunen Tönen, die später zu Beige aufhellen. Ausgewachsen erreicht die Pflanze zur Blüte meist 0,8–1,0 m Höhe und 0,5–0,6 m Breite und eignet sich daher auch für kleinere Beete. Sie passt in Präriepflanzungen und Kiesbeete, in gemischte Staudenbeete und in Kübel, wo sie eine senkrechte Struktur bildet und mit Halmen und Rispen einen attraktiven Winteraspekt bietet. Die Samen werden im Winter gern von kleinen Vögeln aufgesucht. Die Pflanze ist nicht giftig und bildet in der Regel keine aggressiv wuchernden Ausläufer. In Pflanzungen wird sie häufig mit Sonnenhut (Echinacea), Fetthenne (Hylotelephium), Reitgras (Calamagrostis) oder Salbei (Salvia) kombiniert, wobei der Kontrast der feinen Rispen zu größeren Blüten und die Herbstfärbung besonders wirken.
Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne. Im Halbschatten bleibt sie vital, kann aber lockerer und weniger standfest wachsen, an windigen Standorten bewährt sich eine geschützte Lage. Geeignet ist ein sandig-lehmiger bis lehmiger, mäßig nährstoffreicher, gut durchlässiger Boden ohne winterliche Staunässe, der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,5–7,5. Nach der Pflanzung wird der Boden in der ersten Saison gleichmäßig feucht gehalten, vor allem in trockenen Monaten. Nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze Trockenheit, gegossen werden muss dann vor allem bei anhaltender Dürre. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügen meist Kompost oder eine kleinere Gabe Langzeitdünger, da ein Stickstoffüberschuss das Umfallen der Halme fördert. Die trockenen Halme bleiben über den Winter stehen und werden Ende des Winters oder im März 5–10 cm über dem Boden zurückgeschnitten. Eine Mulchschicht aus Kies oder feiner Rinde stabilisiert die Feuchtigkeit, in schweren Böden schützen Kies-Beimischungen oder ein Hochbeet vor Fäulnis am Wurzelhals. Im Kübel wird die Pflanze in durchlässigem Substrat mit Drainageschicht und mit regelmäßigerer Bewässerung kultiviert, im Winter empfiehlt es sich, das Gefäß vor dem Durchfrieren des Wurzelballens zu schützen. Gepflanzt wird von März bis November, Containerpflanzen können während der gesamten Saison gesetzt werden, wobei in trockenen Monaten auf ausreichendes Gießen zu achten ist. Der Pflanzabstand beträgt je nach Wuchs der Sorte etwa 50–70 cm, üblich sind 2–4 Pflanzen pro m². Die Frosthärte ausgereifter Horste liegt unter mitteleuropäischen Bedingungen bei etwa −25 bis −30 °C, empfindlicher reagieren junge Pflanzungen auf winterliche Nässe. An Krankheiten können bei zu dichtem Stand und anhaltender Feuchtigkeit Rost und Blattflecken auftreten. Schädlinge sind meist unbedeutend, gelegentlich Blattläuse. Gerade für Einsteiger ist es hilfreich, mit dem späteren Austrieb wärmeliebender Gräser im Frühjahr zu rechnen.
Autor: Kristýna | Revision: 22.12. 2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Rutenhirse |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Rot, Braun, Creme |
| Blattfarbe: | Grün, Rot |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Panicum B: CZ-4282 C: 26/FP/0011 D: NL |
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