Ruten-Weiderich 'Dropmore Purple' - Lythrum virgatum 'Dropmore Purple' Lythrum virgatum 'Dropmore Purple'
Artikelnummer: 2948Detaillierte Produktbeschreibung
Lythrum virgatum 'Dropmore Purple' – ein Kultivar einer schlankeren Art des Blutweiderichs, der ursprünglich aus feuchten Gebieten der eurasischen Steppen stammt und in der Tschechischen Republik zu den selteneren Arten von Feuchtgebietsstandorten gehört. Im Gegensatz zur Art Lythrum salicaria hat sie schmalere, meist fast kahle Blätter und die Blütenstände wirken lockerer. Die Horste bilden aufrechte, feinere Stängel, die sich im oberen Teil oft verzweigen. Von Juni oder Juli bis August oder September erscheinen sternförmige Blüten in Purpur- bis Rosaviolett-Tönen, die in schlanken Ähren angeordnet sind. Blüten bieten Nektar und Pollen und zur Blütezeit ist die Pflanze voller Bienen und Schmetterlinge. Die Höhe variiert je nach Nährstoffen und Feuchtigkeit, normalerweise 0,6–1,2 m, die Breite 0,4–0,7 m, die Abstände werden mit 45–60 cm gewählt, also etwa 3–4 Stück pro m². In Staudenbeeten lässt sie sich gut mit Schwertlilien, Mädesüß, Eisenkraut oder Ziergräsern kombinieren, wo die vertikale Linie der Blütenstände zur Geltung kommt. Die Blätter können sich im Herbst rot verfärben, sodass die Attraktivität nicht nach dem Abblühen endet. Die Blüte hat keinen ausgeprägten Duft, der ästhetische Effekt beruht auf der Farbe, der feinen Zeichnung der Blüten und der Bewegung der Stängel im Wind. Eignet sich für naturnahe Gärten und formale Pflanzungen dank ihres regelmäßigen und aufrechten Wuchses. Lässt sich gut mit anderen feuchtigkeitsliebenden Stauden wie Schwertlilien, Pfeilkraut, Sumpfdotterblumen oder Ziergräsern kombinieren.
Kultur: Der Standort bevorzugt volle Sonne, im Halbschatten strecken sich die Blütenstiele stärker. Ideal ist ein lehmiger bis toniger Boden, frisch bis nass, an Teichen auch in der Uferzone. Im Gegensatz zu den meisten Feuchtstauden verträgt sie auch Standorte, die im Sommer vorübergehend austrocknen können, wenn der Boden tiefer ist. Die Pflanze ist tolerant gegenüber sauren bis alkalischen Böden, praktisch bewährt sich ein pH-Wert von 6,0–7,5. Containerpflanzen werden üblicherweise von März bis Oktober gepflanzt. Die Frühlingsdüngung mit Kompost fördert die Verzweigung und verlängert die Blütezeit. Im Topf bewährt sich ein schwereres Substrat mit Lehmanteil und zuverlässiger Drainage. Nach der Blüte werden die abgeblühten Blütenstände oft entfernt, um ein gepflegtes Aussehen zu erhalten. Die Selbstaussaat ist geringer als bei L. salicaria. Die Frostbeständigkeit wird mit bis zu -40 °C angegeben. Unter unseren Bedingungen überwintert sie ohne Schutz. Im Topf besteht die Gefahr, dass der trockene Wurzelballen durchfriert. Gelegentlich treten Schädlinge wie Blattläuse auf, und in Uferbepflanzungen auch Schnecken. Für Sträuße werden die Stiele geschnitten, wenn sich der untere Teil der Ähre zu öffnen beginnt; in der Vase blühen sie dann von oben nach. In Uferbepflanzungen wird sie auch oft in natürlichen Kompositionen verwendet, wo sie die Vielfalt der Bestäuber fördert. In trockeneren Sommern helfen Mulch, der die Feuchtigkeit speichert, und Bewässerung während der Knospenbildung. Auf sehr nährstoffreichen Böden können die Stiele höher wachsen, und es ist ratsam, die Unterstützung durch benachbarte Stauden einzuplanen. Dank ihres schlankeren Blütenstandes verhält sie sich in Beeten oft zurückhaltender und bildet weniger Sämlinge.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 02.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch L) |
|---|---|
| EAN: | 2284900133480 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lythrum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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