Rumelische Kiefer 'Latgale' Pinus peuce 'Latgale'

Artikelnummer: 133372
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Stellt eine kompakte Form der Mazedonischen Kiefer für Gärtner dar, die einen pflegeleichten Nadelbaum mit einem feinen Ausdruck suchen. Wächst langsam zu einem dichten, leicht unregelmäßigen, kugelförmigen Strauch von 1–1,5 m Höhe heran, die Nadeln haben einen blaugrünen Farbton und heben sich im Kontrast zu Stein oder Gräsern ab. Verträgt Frost gut, bevorzugt volle Sonne und durchlässigen Gartenboden. Auch für kleinere Kompositionen und für Pflanzgefäße geeignet.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Bosnische Kiefer 'Latgale' - leitet sich von der Art Bosnische Kiefer ab, die aus den Bergregionen des Balkans stammt, insbesondere aus den Gebirgen Pirin, Rila und Šar planina. In der natürlichen Umgebung wächst sie als hoher Baum, aber der Kultivar 'Latgale' bildet eine kompakte, eher strauchartige Wuchsform mit kugelförmiger bis breit-ovaler Gestalt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie nach 10–15 Jahren eine Höhe von etwa 1–1,5 m und eine Breite von 0,8–1,2 m, das Wachstum ist langsam und regelmäßig. Die Nadeln sind weich, in Fünferbündeln, 6–9 cm lang, mattgrün mit einem feinen bläulichen Schimmer, was der Pflanze einen ruhigen, kühlen Ton verleiht, der gut zu grauen Steinen oder silbrigen Gräsern passt. Junge Zapfen erscheinen bereits an relativ niedrigen Pflanzen, weibliche sind anfangs purpurfarben, werden später braun und bilden längliche Zapfen von etwa 8–10 cm Länge. In der Komposition kommt sie als Solitärpflanze im Vorgarten, in Heidegärten oder in Kombination mit niedrigen Wacholderarten, Heidekraut, Pieris und Ziergräsern zur Geltung. Dank ihres ruhigen Ausdrucks eignet sie sich auch für japanisch gestaltete Gärten und kleinere Stadtgärten.

Rumelische Kiefer ist ein schnell wachsender, immergrüner Nadelbaum, der eine Höhe von 10-20 m und eine Breite von 4,5-7 m erreicht. Die jährlichen Zuwächse betragen 25–30 cm pro Jahr. Sie zeichnet sich durch ihre pyramidenförmige Gestalt aus, die sich im Laufe der Zeit stärker abrundet. Die unteren Äste bleiben jedoch voll, wenn der Baum genügend Platz um sich hat. Die Nadeln sind dunkelgrün, mit einem gräulichen Streifen auf der Unterseite. Am Baum kommen einzeln oder in Gruppen hellbraune bis rotbraune Zapfen vor. Eine interessante Art für alle Gartentypen.

Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Kristýna | Revize: 28.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
EAN: 2284900484735
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr, 500 und mehr, 600 und mehr
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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