Rumelische Kiefer 'Balkan Kugel' Pinus peuce 'Balkan Kugel'
Artikelnummer: 118616Detaillierte Produktbeschreibung
Rumelische Kiefer 'Balkan Kugel' - sein Name lässt sich frei als 'Balkan-Ball' übersetzen. Er stammt aus den Bergregionen des Balkans, wo er an felsigen Hängen in Höhenlagen von etwa 600–2200 m wächst. Der Kultivar 'Balkan Kugel' basiert auf dieser widerstandsfähigen Art, bringt aber ein deutlich kompakteres, breitkugelförmiges Wachstum mit sich. Junge Pflanzen bilden dichte, regelmäßige Kugeln, bei älteren Sträuchern bleibt der Habitus niedrig und ausgebreitet. Mit zehn Jahren erreicht er etwa 0,8–1 m, im ausgewachsenen Zustand etwa 1,5 m in Höhe und Breite, der jährliche Zuwachs beträgt nur wenige Zentimeter. Die Nadeln sind weich, 5-zählig, ca. 6–8 cm lang, blaugrün mit silbrigem Schimmer, was dem Strauch einen zarten, leicht dunstigen Ausdruck verleiht. Die Äste sind von unten dicht belaubt, es entstehen keine kahlen „Füße“, wodurch die Pflanze auch in den vorderen Bereichen der Pflanzung zur Geltung kommt. Die Zapfen erscheinen eher sporadisch und haben keine wesentliche dekorative Bedeutung. 'Balkan Kugel' eignet sich als kleiner Solitär im Rasen, für japanisch angehauchte Kompositionen, Heidegärten und Steingärten, aber auch für große Kübel auf Terrassen oder an Eingängen, wo sein langsames Wachstum und seine beständige Struktur geschätzt werden. Als Art mit Gebirgsursprung verträgt er Schnee und Wind gut, unter unseren Bedingungen ist er frostbeständig bis etwa -30 °C. In der Nähe von Sitzplätzen verströmt er zudem einen angenehmen harzigen Duft des Nadelwerks bei Berührung.
Rumelische Kiefer ist ein schnell wachsender, immergrüner Nadelbaum, der eine Höhe von 10-20 m und eine Breite von 4,5-7 m erreicht. Die jährlichen Zuwächse betragen 25–30 cm pro Jahr. Sie zeichnet sich durch ihre pyramidenförmige Gestalt aus, die sich im Laufe der Zeit stärker abrundet. Die unteren Äste bleiben jedoch voll, wenn der Baum genügend Platz um sich hat. Die Nadeln sind dunkelgrün, mit einem gräulichen Streifen auf der Unterseite. Am Baum kommen einzeln oder in Gruppen hellbraune bis rotbraune Zapfen vor. Eine interessante Art für alle Gartentypen.
Anbau: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln hat sie in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Nadelbräune und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.
Autor: Kristýna | Revize: 28.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern |
|---|---|
| EAN: | 2284900378249 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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