Rotschleierfarn - Dryopteris erythrosora Dryopteris erythrosora
Artikelnummer: 3316Detaillierte Produktbeschreibung
Herbstfarn – stammt aus Ostasien, insbesondere aus Japan, Korea, Taiwan und Teilen Chinas, wo er im Unterholz an humosen Hängen wächst. Er wird vor allem für die Farbe seines Austriebs geschätzt; junge Blätter erscheinen bronzefarben, lachsfarben bis kupferfarben und dunkeln allmählich zu einem tiefen Grün nach. Bei gut wachsenden Horsten erscheinen neue Wedel nicht nur im Frühjahr, sondern oft auch im Sommer, sodass an einer Pflanze mehrere Farbtöne gleichzeitig vorhanden sein können. Die Blätter sind 1–2-fach gefiedert, im Jugendstadium aufrecht, später leicht überhängend und bilden einen kompakten, gut definierten Horst. Im Garten erreicht er normalerweise eine Höhe von 0,3–0,6 m und eine Breite von 0,4–0,5 m, in wärmeren Mikroklimata kann er kräftiger sein. Er eignet sich für schattige Beete, an Teiche und für Kübel, wo er als „laubige“ Alternative zu blühenden Stauden besticht. Farblich ergänzt er gut Funkien, Bergenien, Christrosen, Purpurglöckchen und japanische Ahorne. In der Textur harmoniert sie gut mit feingliedrigen Ziergräsern für den Schatten, wie z.B. Seggen, und in naturnahen Pflanzungen auch mit Heidelbeeren oder Preiselbeeren. Sein Wuchs ist in der Regel recht kompakt, was ihn zur idealen Wahl für kleinere Gärten oder die Topfgärtnerei macht. Seine Pflege ist in der Regel einfach und kann dem Garten das ganze Jahr über ein attraktives und interessantes Element verleihen.
Pflege: Bewährt hat sich Halbschatten bis Schatten, windgeschützt und in einem ruhigeren Mikroklima mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, z. B. unter lichten Gehölzen. Der Boden ist am besten humos, nährstoffreich und dauerhaft frisch, aber gleichzeitig durchlässig. Eine gute Drainage ist wichtig, da Staunässe im Winter das Rhizom schädigt. Die Bodenreaktion sollte leicht sauer bis neutral sein, etwa pH 5,5–7,0. Die Pflanzung gedeiht am besten von März bis Mai und erneut von September bis Oktober, bei Sommerpflanzung ist eine häufigere Bewässerung ratsam. Die Bewässerung ist im ersten Jahr und bei längeren Trockenperioden entscheidend. Nach dem Anwurzeln verträgt sie kurze Trockenheit, aber langanhaltende Trockenheit führt zu verkürzten und vertrockneten Blättern. Die Bodenreaktion sollte leicht sauer bis neutral sein, etwa pH 5,5–7,0. Der Schnitt bezieht sich auf das Entfernen alter und beschädigter Blätter Ende Winter oder Anfang Frühling, damit die neuen Wedel sauber austreiben. Eine Mulchschicht aus Blattkompost oder feiner Rinde stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt den Wurzelhals vor Temperaturschwankungen. Die Kultur im Topf ist in einem tieferen Topf mit einer Drainageschicht und einem humusreichen Substrat mit grober Beimischung möglich, im Winter ist es entscheidend, Überwässerung zu vermeiden. Es handelt sich um einen Sporen produzierenden Farn ohne Blüte und ohne Ernte. Die Frostbeständigkeit ausgewachsener Horste wird mit etwa -28 bis -30 °C angegeben, die Blätter können bei Kahlfrost bereits um -10 bis -15 °C Schaden nehmen. Empfohlene Pflanzabstände sind 45–60 cm, je nach der Zielgröße des Horstes. Bei schlechter Luftzirkulation können Fleckenbildung oder Mehltau auftreten, bei Staunässe Rhizomfäule. Schädlinge: Schnecken befallen junge Triebe, in Töpfen manchmal Dickmaulrüssler. Für Anfänger ist gleichmässige Feuchtigkeit ohne Überwässerung am zuverlässigsten.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 21.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Farne |
|---|---|
| EAN: | 2284900091360 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Dryopteris B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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